zur Navigation zum Inhalt
© Med Uni Graz
Junge Forscher bei der Veranstaltung „Ran an die Mikroskope“.
 
Leben 6. Oktober 2017

Zum Forschen nicht zu jung

Projekt. Unter dem Titel „Ran an die Mikroskope“ lernten Schüler der Volksschule Nibelungen den Körper an der MedUni Graz kennen.

Das Konzept von „Ran an die Mikroskope – Das gibt es alles in meinem Körper“ besteht darin, Kindern einige Grundlagen der Pathologie und des „Biobanking“ näher zu bringen, wie es in einer Meldung der Med Uni Graz heißt.

In einer kurzen Einführung wurde den jungen Forschern der Weg eines Patienten (und der Blut- und Gewebeproben, die bei einer OP entnommen werden) durch das Universitätsklinikum erklärt. Dies umfasst die klinische Untersuchung, die Einverständniserklärung, chirurgische Eingriffe oder Biopsien, aber auch den diagnostischen Prozess und das Archivieren von Gewebe und/oder Blut in einer Biobank.

Außerdem wurden die Grundfunktionen der wichtigsten Organe erklärt. Danach folgte die praktische Arbeit in Kleingruppen an drei Stationen. In der ersten Station wurde das Blut und seine Bestandteile vorgestellt, aber es durfte auch pipettiert und mikroskopiert werden.

An der nächste Station wurden die Paraffin-Einbettung und das schnelle Einfrieren in flüssigem Stickstoff demonstriert. Kinder konnten selbst Gewebe schneiden und in Paraffin einbetten bzw. in flüssigem Stickstoff einfrieren.

An der letzten Station wurden Färbungen von Gewebeschnitten durchgeführt. Dabei konnte jedes Kind einen Schnitt färben.

Danach schauten sich die Kinder die verschiedenen Gewebeschnitte unter dem Mikroskop an und versuchten die jeweilige Struktur bzw. Organe zu erkennen. An jeder Station absolvierten die Kinder nach dem praktischen Teil einen kleinen Test, damit überprüft werden konnte, wie gut die Inhalte erklärt wurden. Jedes Kind bekam für jede Station einen Stempel in seinen Forscherpass.

Die Med Uni Graz hat zum dritten Mal die Veranstaltung organisiert, diesmal für die 4 A-Klasse der Volksschule Nibelungen Graz. Das Konzept zu dieser Veranstaltung für junge Forscher wurde von Cornelia Stumptner, Institut für Pathologie der Med Uni Graz und BBMRI.at, entwickelt und vom Institut für Pathologie der Med Uni Graz sowie von der Österreichischen Gesellschaft für Pathologie/IAP Austria und der Med Uni Graz Initiative „MUGies – Forschen macht schlau“ unterstützt.

 

MedUni Graz, Ärzte Woche 41/2017

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben