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Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr
 
Leben 30. Juni 2017

Erste Apothekerpräsidentin

Apothekerkammer. Eine klare Positionierung im Gesundheitssystem im partnerschaftlichen Miteinander wird mit der Wahl der neuen Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Mag.pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, auch in den kommenden fünf Jahren fortgesetzt werden.

Sowohl mit dem vor vier Jahren gegründeten Salon A als Gesellschaft der Österreichischen Apotheker, die über Berufsgrenzen hinweg zur Reflexion gesellschaftlich und politisch relevante Entwicklungen in Österreich einlädt, als auch als Präsidentin der oberösterreichischen Apothekerkammer seit 2012 hat Mursch-Edlmayer das Prinzip der Kooperation über Berufsgrenzen hinweg bereits fundiert praktiziert. Oberösterreich kann traditionell auf eine gut ausgeprägte Gesprächsbasis zwischen den Vertretern der Gesundheitsberufe verweisen. Die in Neuzeug, im Bezirk Steyr-Land, selbstständige Apothekerin ist in der 70-jährigen Geschichte der Österreichischen Apothekerkammer die erste Frau an der Spitze dieser Standesvertretung.

Positionierung stärken

Zu Ihrem Amtsantritt am 1. Juli betonte die neue Präsidentin die Bedeutung der Apotheker in der Gesundheitsversorgung. „Das geht von der Prävention über die frühe Dia-gnose bis zum Therapiemanagement und der strukturierten Betreuung chronisch Kranker.“ Als Ansprechpartner vor Ort mit hoher Kompetenz genießen die Apotheker in Österreich großes Vertrauen. Mursch-Edelmayrs Ziel: „Die Achse zu den Systempartnern zu stärken und die Leistungen der Apothekerschaft im gesamten Gesundheitswesen klarzustellen“ Innerhalb der Berufsgruppe möchte sie das erfolgreiche Miteinander von selbstständigen und angestellten Apothekern weiter stärken.

Die wichtige Partnerschaft zwischen Industrie, Großhandel und Apothekern betonten die Vertreter der Fachverbände PHAGO, FOPI und Pharmig in ihren Gratulationen an die neue Apothekerkammer-Präsidentin. Die Wettbewerbssituation und neue technische und Sicherheitsanforderungen stellen die Branche vor große Herausforderungen, die gemeinsamer Lösungen bedürfen.

Quelle: Presseaussendung Österreichische Apothekerkammer

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