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Hilfe durch Technik und persönliche Betreuung.
 
Leben 30. Mai 2017

Assistenz mit Technik und Dienstleistung

Forschungsprojekt. Sowohl die technische Unterstützung als auch persönliche Dienstleistungen für Menschen mit erhöhtem Assistenzbedarf sind vielfältig. Ein Forschungsprojekt im Bodenseeraum lotet derzeit die Möglichkeiten aus.

Technologieanbieter und Sozialdienstleister aus dem Bereich Technik und Assistenzbereich haben sich mit insgesamt zwölf Hochschulen im Bodenseeraum zu einem neuen Forschungsnetzwerk zusammengeschlossen. Ziel ist, Betroffenen ein aktives Leben zu ermöglichen.

Das Netzwerk IBH Living Lab AAL (Active and Assisted-Living) besteht aus insgesamt zehn Sozialdienstleistern, zwölf Technologieanbietern, zehn Mitgliedshochschulen der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) und zwei weiteren Hochschulen. Ende vergangenen Jahres legten die Projektpartner die Grundsteine für das vierjährige Projekt. „Wir wollen die Lücke zwischen Forschung und marktorientierter Innovation schließen und einen Beitrag für Menschen mit Assistenzbedarf leisten“, erklärt die Koordinatorin Mag. Isabella Hämmerle vom Forschungszentrum für Nutzerzentrierte Technologien der FH Vorarlberg. Dazu sollen in einem „Living Lab“ gemeinsam neue Lösungen entwickelt, umgesetzt und erprobt werden.

Living Lab

„Der Living Lab Gedanke steht für einen lebendigen Untersuchungsraum mit intensivem Austausch zwischen den im Projekt involvierten Personen. Über einen längeren Zeitraum werden Lösungen aus Technik und Dienstleistung gesucht, individuell umgesetzt und langfristig von Personen mit Assistenzbedarf in ihrem gewohnten Umfeld erprobt.“

Das Projekt ist eingebettet im europäischen Programm „Active & Assisted Living“ (AAL) und wird im Rahmen des Interreg V-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“, dessen Mittel vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und vom Schweizer Bund zur Verfügung gestellt werden, gefördert.

Quelle: Presseaussendung FHV

Info

Die Projektgruppe lädt Technologieanbieter, Dienstleister, Sozialeinrichtungen und Privatpersonen ein, an dem Forschungsprojekt teilzunehmen.

Kontakt: Mag. Isabella Hämmerle, Tel.: 05572 7927309, E-Mail: isabella.haemmerle @fhv.at

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