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© Starpix/Alexander TUMA
 
Leben 8. November 2016

Heitere Spurensuche als Benefiz-Matinee

Jüdischer Witz. Zu einer literarisch-kulinarischen Benefiz-Matinee lädt die „Selbsthilfe Darmkrebs“ am 20. November in Wien.

ki. Seit mehreren Jahren organisiert die Selbsthilfe Darmkrebs in der Vorweihnachtszeit eine Benefiz-Matinee für Freunde und Förderern und wird dabei von prominenten Künstlern unterstützt. Heuer konnte die Präsidentin der Selbsthilfe Darmkrebs, Helga Thurnher, Miguel Herz-Kestranek für den literarischen Teil der Veranstaltung gewinnen. Das ergibt eine heiter-melancholische Spurensuche in der jüdischen Vergangenheit Altösterreichs mit der persönlichen Erinnerung an seinen Vater und dessen spezielle Erzählweise. Die Küche des Hilton Vienna bietet einen exklusiven Brunch.

Als Film- und Theaterschauspieler und Sprecher in vielfältigen Rollen hat sich der in der Schweiz geborene Österreicher Miguel Herz-Kestranek mit seiner markanten Stimme einen festen Platz in der heimischen Kulturszene erobert. In seinem Buch „Die Frau von Pollak oder Wie mein Vater jüdische Witze erzählte“ spürt er seiner eigenen und der jüdischen Geschichte nach, erzählt weniger bekannte jüdische Witze und Anekdoten.

Bonmots und epische Geschichten

Die Frau Pollak, als eine Art Geistesverwandte der Torberg’schen Tante Jolesch tritt hier mit ihren unfreiwillig komischen Bonmots und in epischer Breite ausgeschmückten Geschichten über Rabbis und Wunderrabbis im ostjüdischen Schtetl auf. Ergänzt werden die Geschichten um die heiteren Begebenheiten von Schadchen und Schlemihlen, von Schnorrern und Millionären.

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