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Fröhliche Hands-on-Möglichkeit in Sachen Medizin in den Tanzpausen.

Der 2. Ball der Medizin: Ein gesellschaftliches und geselliges Ereignis.

© (4) MedUni Graz

Studierende, Lehrende und Angehörige des Gesundheitswesens schwangen im Grazer Congress das Tanzbein..

Glanzpunkt im prächtigen Rahmen des Grazer Congress am Beginn.

 
Leben 21. Jänner 2016

„Tanzen, bis der Arzt kommt“

Beim 2. „Ball der Medizin Graz“ kamen sich Studierende, Lehrende und Angehörige des steirischen Gesundheitswesens in bester Laune näher.

„Tanzen bis der Arzt kommt“ lautete das Motto des von der Österreichischen Hochschülerschaft der Medizin (ÖH Med) Graz organisierten 2. Balls der Medizin im vergangenen Dezember in der steirischen Landeshauptstadt. Von der festlichen Eröffnung, mit großem Ballorchester und Bigband, unter Walzerklängen und heißen Rhythmen bis zum ausgelassenen Ausklang nach Mitternacht bot das Ereignis ausgiebig Gelegenheit zur vergnügten Begegnung im glanzvollen Rahmen des Grazer Congress.

Hinter dem ganz speziellen medizinischen Tanzvergnügen steht die Idee, den Studierenden, Lehrenden und Angehörigen des steirischen Gesundheitswesens eine ungezwungene Möglichkeit für gemeinsames Feiern, Tanzen und zum Gedanken- und Meinungsaustausch im prächtigen Rahmen zu bieten.

„Der Ball der Medizin spricht alle Berufs- und Interessentengruppen an, die mit der Medizin verbunden und in der Medizin tätig sind“, betonte MedUni Graz-Rektor Prof. Josef Smolle. „Die Veranstaltung steht allen Altersgruppen offen – angefangen vom Medizinstudenten bis hin zum emeritierten Professor – und stellt nicht nur ein gesellschaftliches, sondern auch ein geselliges Ereignis dar.“

Mit Initiativen wie dem Teddybären-Krankenhaus, dem MedUni Chor, dem MedUni Orchester, der White Coat Ceremony und nun auch durch den Ball zeigen die Studierenden großes Engagement. „In ihren Händen“, so Smolle, „liegt die Zukunft der Medizin.“ Der Ball soll ein fixes Ereignis der Grazer Ballsaison werden wünschen sich die Organisatoren: „Wir hoffen, dass er zu einer schönen Tradition für unsere Universität und für alle Beteiligten im Gesundheitswesen wird“, stellte ÖH-Chef Jakob Riedl fest.

Außergewöhnlich war die Möglichkeit, sich in den Tanzpausen über medizinische bzw. medizintechnische Neuheiten zu informieren und diese zu testen: Am Sono4You-Stand wurde kreativ demonstriert, was man mit einem Ultraschallgerät alles untersuchen kann, und gleich nebenan bei der „Chirurgischen Forschung“ konnten die Ballbesucher unter fachlicher Anleitung ihr Geschick an einem Laparoskopiegerät unter Beweis stellen.

Reinerlös wurde gespendet

Erstmals war die Postgraduate School der MedUni Graz vertreten und lockte mit einem Quiz und Goodies der MedUni Graz. Die ÖH Med rückte ihren International Student Congress ins Rampenlicht und verloste am Glücksrad wohlschmeckende „Spritzenshots“, Lebkuchen und den exklusiven MedUni-Wein. Die Spezialtombola für Medizinstudierende bot medizinische Preise in Form eines individuell betreuten Tages mit einem Lehrenden an verschiedenen Instituten der MedUni Graz, wie beispielsweise einen Tag im Herz-Katheter-Labor, im Kreissaal, auf der Kinderchirurgie, im Notarztdienst oder an der Infektiologie.

Der Reinerlös des Balls kam den Flüchtlingsprojekten der Caritas Steiermark und des SOS-Kinderdorfs zugute, zu denen die ÖH Med umfassende Informationen bot.

www.balldermedizin.at

Nicole Martinek, Ärzte Woche 3/2016

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