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Leben 30. Juni 2015

Ungeborenes Kind

Engländerin wollte Enkel selbst austragen.

Das Höchstgericht hat entschieden. Einer Britin wird untersagt, die Eizellen ihrer toten Tochter zu verwenden.

Eine Britin wollte mithilfe der Eizellen ihrer toten Tochter ein Enkelkind selbst zu Welt bringen. Diesen Plan hat jetzt das höchste Gericht des Landes durchkreuzt. Die Frau dürfe die eingefrorenen Eier ihrer Tochter, die an Krebs gestorben ist, nicht befruchten lassen und austragen, entschied ein Richter am Montag.

Die 59-Jährige argumentierte, ihre krebskranke Tochter habe sich sehnlich Kinder gewünscht und habe sie gebeten, diese stellvertretend auszutragen. Die zuständige Aufsichtsbehörde hatte allerdings verboten, die Eizellen herauszugeben. Die Tochter habe das vor ihrem Tod im Jahr 2011 nicht ausdrücklich und schriftlich genehmigt.

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