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Leben 21. April 2015

Nach Bingen des Jazz wegen

Die knapp 25.000 Einwohner zählende Stadt Bingen im deutschen Bundesland Rheinand-Pfalz ist vielen Menschen, die sich mit Naturmedizin und Mystik beschäftigen, wohl durch ihre berühmte Tochter aus dem Mittelalter, Hildegard von Bingen, ein Begriff: Benediktinerin, Universalgelehrte, Dichterin und Musikerin. Malerisch am Rhein gelegen, bietet Bingen neben Fachwerkhäusern und der Nähe zum Loreley-Felsen auch seit 20 Jahren den Schauplatz für ein beachtliches Jazzfestival. Vom 26. bis 28. Juni ist es wieder soweit: „Bingen swingt“ heißt es da und zum Jubiläum treffen sich Stars der internationalen und heimischen Szene zu einem prallen Fest in Sachen Jazz.

Als Referenz an die berühmte historische Persönlichkeit, aber auch als kräftiges Zeichen für die junge kreative Musik mit viel Witz und Rhythmusgespür, kommt das Schweizer Sextett „Hildegard lernt fliegen“, der Doyen des Deutschen Jazz, der Saxophonist Emil Mangelsdorff, der heuer seinen 90. Geburtstag feiert, ist in Bingen bereits Stammgast und als internationaler Spitzenstar wird Sängerin China Moses, die Tochter von Dee Dee Bridgewater, das Festival würdig bereichern. Ihre Mission: Den Jazz „souliger“ und den Soul „jazziger“ zu machen. Saxophonist Christof Lauer kommt mit seinem Trio und wird auch in der NDR Bigband spielen und auch die Boehringer Ingelheim Bigband wird zum Sommerbeginn in Bingen dabei sein.

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