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Leben 7. März 2015

Wie man sich bettet, so schläft man

Am 13. März ist Welttag des Schlafes.

„When sleep is sound, health & happiness abound“ („Wenn der Schlaf in Ordnung ist, gibt es Gesundheit und Glück im Überfluss“) – Der Slogan des Weltschlaftags 2015, ausgerufen von der World Association of Sleep Medicine WASM, lenkt den Fokus darauf, wie wichtig guter Schlaf für die Gesundheit, aber auch für das allgemeine Wohlbefinden ist.

Die Österreichische Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung (ÖGSM) geht davon aus, dass hierzulande etwa jeder Fünfte von Schlafstörungen nach medizinischer Definition betroffen ist. Bei Kindern und Jugendlichen schläft etwa jeder Zehnte schlecht, bei über 65-Jährigen jeder Dritte. Die volkswirtschaftlichen Kosten unbehandelter Insomnien durch Unfälle und reduzierte Produktivität wegen Müdigkeit betragen mehr als ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Schlechter Schlaf ist zudem mit Gewichtszunahme, vermehrten chronischen und psychischen Erkrankungen, aber auch mit einem erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes assoziiert. Umgekehrt begünstigt ausreichend guter Schlaf nicht nur das Wohlbefinden an sich, sondern auch die Genesung nach einem Schlaganfall oder die Lernerfolge von Kindern, um nur zwei Beispiel zu nennen.

Harte Matratzen sind nicht immer das Richtige

Ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch schlafend - eine Tatsache, die sich zu wenig im Bewusstsein z. B. bei der Einrichtung des Schlafzimmers niederschlägt. Pro gefahrenen Kilometer mit dem Auto gibt der Österreicher auch heute noch ein Zigfaches mehr aus als für eine Minute im eigenen Bett. Diese Nachlässigkeit hat Folgen. Neben den eingangs erwähnten Schlafstörungen gehen auch Rückenschmerzen häufig auf das Konto schlechten Schlafs. Wer schlecht schläft, liegt oft schlecht – damit wird die Regeneration der tagsüber schon häufig fehlbelasteten Wirbelsäule praktisch unmöglich.

Zahlreiche Irrtümer halten sich hartnäckig und tun das ihre, dass die heimischen Schlafzimmer immer noch falsch ausgestattet werden. Wer hat nicht schon gehört, dass Schlafen auf harten Matratzen gesünder sei? Richtig ist, dass bei Rückenschmerzen mittelharte Matratzen die bessere Wahl sind. Denn auf harten Matratzen verspannt der Rücken und das verstärkt den Schmerz. Für das ergonomisch richtige Liegen ist auch das Körpergewicht von Bedeutung. In der Regel heißt es: geringeres Gewicht – weichere Matratze, höheres Gewicht – härtere Matratze.

Schon dieses kleine Beispiel zeigt, dass es angesichts der Vielfalt der heute erhältlichen Matratzen und Betteinsätze im Alleingang nahezu unmöglich ist, die einzig wahre, die Matratze, die individuelle Ansprüche und Vorlieben am besten erfüllt, zu finden. Fundierte Beratung verspricht der Fachhandel. Zum Beispiel in den Schauräumen (kein Verkauf) der Sembella GmbH in Wien, Graz und Timelkam, wo Kunden neben Kompetenz zudem die Möglichkeit zum ausgiebigen Probeliegen erwarten dürfen. Dort kann auch ein neues Material ausprobiert werden, das spürbar mehr Druckentlastung, Körperunterstützung und Atmungsaktivität verspricht als andere Liege-Technologien, und neuerdings auch Boxspringbetten zum Prädikat „höchste Qualität“ verhilft – ganz nach dem Motto des Weltschlaftags.

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