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Sein hilfreicher Einsatz in Indien: Der St. Veiter Oberarzt Mag. Dr. Jurij Gorjanc (2.v.l.) mit dem Indien-Team
© KK/Privat

Auch zahlreiche Kinder, die an Brüchen litten, wurden erfolgreich operiert.

 
Leben 20. Jänner 2015

Operationsmarathon in Indien

In nur fünf Tagen operierte der Chirurg Mag. Dr. Jurij Gorjanc vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan, 80 Menschen in Indien. Anfang November 2014 machte sich das Ärzteteam aus Australien, England, Singapur, Deutschland und Österreich auf nach Rairangpur in Indien. Der Auslandseinsatz stand unter der Schirmherrschaft der internationalen Hilfsorganisation „Operation Hernia International“. Unzählige Stunden verbrachten die Mediziner und das Pflegepersonal am OP-Tisch, um Patienten mit zum Teil jahrelangen Leisten- und Bauchwandbrüchen zu operieren. Hinzu kommt die Tatsache, dass die erwachsenen Patienten meist an großen Hernien litten. Dadurch waren sie auch nicht arbeitstauglich, was aber in den Ländern der dritten Welt überlebenswichtig ist. Ziel der Mission war es aber, auch einheimische Chirurgen zu schulen.

Wie von Gorjanc berichtet, ist die anstrengende Mission gut vonstatten gegangen, denn es konnten vielen, darunter auch Kindern, geholfen werden. Zudem werden die von den Teams durchgeführten Operationen und deren Resultate dokumentiert, kontrolliert und wissenschaftlich ausgewertet.

Die Wohltätigkeitsorganisation „Operation Hernia“ hat sich zum Ziel gesetzt, in Ländern mit sehr niedrigen Einkommen und fehlender medizinischer Versorgung Leistenhernienoperationen durchzuführen an Patienten, die ansonsten unbehandelt blieben. Außerdem sollen einheimische Ärzte in der Leistenhernienoperation kompetent unterrichtet werden.

 

KH Barmherzige Brüder, Ärzte Woche 1/3/2015

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