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Leben 24. November 2014

Index „Zugang zu Medizin“

GSK führt zum vierten Mal in Folge.

GSK führt den am 17. November 2014 veröffentlichten „Access to Medicine"-Index an. Der Index ist eine unabhängige Bewertung des Engagements der Top-20-Pharmafirmen zur Verbesserung des Zugangs zu Arzneimitteln und medizinischer Versorgung in Entwicklungsländern. Die Bewertung erfolgt in sieben Kategorien, unter anderem Arzneimittelspenden, Patente und faire Preisgestaltung. GSK führt in den Kategorien Forschung & Entwicklung und dem Management des Zugangs zu Arzneimitteln.

Sir Andrew Witty, Firmenchef von GSK, kommentiert den Index 2014: „Die Menschen erwarten zu Recht von uns, dass wir alles dafür tun, um Arzneimittel und Impfstoffe zu entdecken und zu entwickeln und auch den Preis so zu gestalten, dass diejenigen, die sie benötigen, Zugang haben – und zwar weltweit. Der Index ist ein wichtiger Maßstab für die Weiterentwicklung der pharmazeutischen Industrie. Die Bewertung von GSK ist eine wertvolle Anerkennung für den fortwährenden Einsatz aller GSK-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter für den täglichen Zugang zu medizinischer Versorgung – von den Wissenschaftlern, die mit „Save the Children" kooperieren, um kinderfreundliche Arzneimittel zu entwickeln, bis hin zu all jenen, die an einem Impfstoff gegen Ebola arbeiten."

„Es gibt noch mehr, was wir tun können und tun. In diesem Jahr war der Index-Wettbewerb härter als bisher. Das stellt uns vor die Aufgabe, noch intensiver darüber nachzudenken, wie wir Innovationen vorantreiben und den Zugang zu unseren Produkten ermöglichen können. Diese Herausforderung nehmen wir gerne an. Wir werden uns auch weiterhin aus voller Kraft dafür einsetzen, dass unsere Arzneimittel und Impfstoffe schneller zu noch mehr Menschen gelangen."

Seit dem letzten „Access to Medicine"-Index 2012 hat GSK weitere Schritte unternommen, um den Zugang zu Arzneimitteln auszuweiten, unter anderem: Eine fünfjährige, wegweisende Partnerschaft mit „Save the Children", um mit den Mitteln und der Expertise von GSK das Leben von einer Million Kindern zu retten. Dazu gehört, kinderfreundliche Arzneimittel zu entwickeln, Personal im Gesundheitswesen auszubilden und sich für mehr weltweiten Zugang zu Medizin einzusetzen.Der Zulassungsantrag für den Malaria-Impfstoff-Kandidaten RTS,S. Damit kommt GSK seinem Ziel, weltweit den ersten Impfstoff zur Verfügung zu stellen, um Kinder in Afrika vor Malaria zu schützen, einen Schritt näher.

Die Einrichtung eines Afrika-NCD-Labors, um nicht-übertragbare Krankheiten in Afrika besser zu verstehen, was auch bei der Suche nach Präventions- und Behandlungsansätzen hilfreich ist.Die Weiterentwicklung der Art und Weise, wie GSK pharmazeutische Produkte verkauft, um die Tätigkeit der Firma mit Patienten-Interessen in Einklang zu bringen. Dazu wird zum Beispiel die Vergütung des Außendienstes von Umsatzzielen abgekoppelt.Das GSK-Unternehmen ViiV Healthcare arbeitet mit dem von UNITAID unterstützten Medicine Patent Pool zusammen, um den Zugang von HIV-Infizierten zu Medikamenten zu verbessern.

Diese Initiativen basieren auf grundlegenden Veränderungen des GSK-Geschäftsmodells in den letzten sieben Jahren – um sicherzustellen, dass Medikamente und Impfstoffe verfügbar und möglichst bezahlbar sind; um die Erträge zu erwirtschaften, die das Unternehmen braucht, um am Markt zu bestehen und zugleich wieder in Forschung investieren zu können; um weitere Forschungskooperationen für Krankheiten anzustoßen, die vor allem Entwicklungsländer betreffen; um Gemeinwesen darin zu unterstützen, ihre lokale Gesundheitsinfrastruktur zu stärken und um Partnerschaften mit Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und anderen Firmen einzugehen, um die gesetzten Ziele gemeinsam zu erreichen.

Der Access to Medicine-Index ist eine wichtige Initiative der Stiftung Access to Medicine, einer internationalen, gemeinnützigen Organisation, die 2004 gegründet wurde zur Verbesserung des Zugangs zu Arzneimitteln. Der Index bewertet jedes zweite Jahr zwanzig Pharmaunternehmen in verschiedenen strategischen und technischen Bereichen: Arzneimittelspenden und Philantropie, Förderung der Leistungsfähigkeit, Patente und Lizenzen, faire Preisgestaltung, Forschung und Entwicklung, öffentliche Praxis und allgemeines Management zum Zugang zu Arzneimitteln.

Der Index, der 2008 zum ersten Mal veröffentlicht wurde, untersucht auch Trends in der pharmazeutischen Industrie in Bezug auf Engagement, Transparenz, Leistung und Innovation.

Pressemitteilung/TF, springermedizin.at

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