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Doz. Dr. Thomas Gary (re.) mit DGA-Präsident Prof. Dr. Ulrich Hoffmann (li.)
 
Leben 24. September 2014

Gefäßmediziner ausgezeichnet

Der Preis der Deutschen Gesellschaft für Angiologie ging heuer nach Österreich.

Drei hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Gefäßmedizin hat die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) heuer ausgezeichnet. Der Max-Ratschow-Preis wird alle zwei Jahre vergeben, der EMIL-Award und der CLI-Preis (Critical Limb Ischemia) wurden heuer erstmalig verliehen. Die Preisträger wurden am 3. September im Rahmen der 43. DGA-Jahrestagung geehrt.

Der CLI-Preis ging dabei nach Graz, und zwar an Doz. Dr. Thomas Gary vom Klinischen Institut für Angiologie der Universitätsklinik für Innere Medizin. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Gary erhielt ihn für die beiden Arbeiten „Neutrophil-to-Lymphocyte Ratio and Its Association with Critical Limb Ischemia in PAOD Patients“ und „Platelet-to-lymphocyte ratio: a novel marker for critical limb ischemia in peripheral arterial occlusive disease patients“, beide 2013 in PLOS One erschienen.

Den Max-Ratschow-Preis erhielt Doz. Dr. Jan Beyer-Westendorf vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und würdigt die wissenschaftliche Arbeit zu den neuen oralen Antikoagulantien im klinischen Alltag: „Rates, management and outcome of bleeding complications during rivaroxaban therapy in daily care – results from the Dresden NOAC registry“ (Blood 2014).

Der EMIL-Award schließlich ging an Dr. Adrian Mahlmann, der ebenfalls am UniversitätsGefäßCentrum der TU Dresden tätig ist. Die 5.000 Euro sind als Anschubfinanzierung für ein Versorgungsforschungsprojekt ausgelobt. Der Preis würdigt eine Projektskizze mit dem Titel „Monozentrisches Aortenregister von Patienten mit konservativ vs. endovaskulär behandelter Stanford Typ-B-Aortendissektion zur Etablierung von Behandlungs- und Nachsorgestandards“.

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