zur Navigation zum Inhalt
 
Leben 5. Juni 2014

Hebammen-Beratung im Mutter-Kind-Pass läuft gut an

Gut beraten auf die Geburt einlassen.

Seit November 2013 ist eine Hebammen-Beratung in der 18. bis 22. Schwangerschaftswoche Teil des Mutter-Kind-Passes. Mittlerweile ist auch die Finanzierung durch die Sozialversicherungsträger in ganz Österreich gesichert, so dass alle schwangeren Frauen in Österreich dieses Angebot kostenlos in Anspruch nehmen können. Das Österreichische Hebammengremium verzeichnet eine steigende Nachfrage der Frauen, erste Rückmeldungen zur Qualität der Beratungen sind sehr positiv.  

"Die Hebammen-Beratung im Mutter-Kind-Pass läuft gut an", berichtete Brigitte Theierling, Leiterin der Landesgeschäftsstelle NÖ des Österreichischen Hebammengremiums,  beim Kongress der österreichischen Hebammen Ende Mai in Velden, "In ganz Österreich gibt es nun die Verträge mit den Sozialversicherungsträgern oder andere Vereinbarungen, die jedenfalls sicherstellen, dass eine Hebammen-Beratung in der 18. bis 22. Schwangerschaftswoche für alle Frauen kostenlos verfügbar ist." Theierling freut sich, dass damit ein flächendeckendes Angebot geschaffen wurde und alle Frauen in Österreich nun eine Hebammen-Beratung schon recht früh in der Schwangerschaft in Anspruch nehmen können, und zwar unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten. "Es gab ja schon bisher viele Frauen, die sich bereits lange vor der Geburt von ihrer Hebammen betreuen ließen. Allerdings mussten sie das komplett aus der eigenen Tasche bezahlen", ergänzt Theierling.

Das ÖHG sieht in der Hebammen-Beratung im Mutter-Kind-Pass eine große Chance, den Frauen Hebammenarbeit schon recht früh in der Schwangerschaft nahezubringen. Die Hebammen wollen das Freudige dieses besonderen Lebensabschnitts betonen, den Frauen Ängste nehmen und sie in ihrer eigenen Kraft bestärken. Der frühe Kontakt der Frauen zu den Hebammen kann dazu beitragen, die besondere Qualität von Hebammen-Arbeit lange vor der Geburt zu erfahren und sich gut beraten auf die Geburt einzulassen.

Weitere Informationen: Österreichisches Hebammengremium Präsidentin Petra Welskop Tel.: 0650 6334751 E-Mail:

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben