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Mario Szvetits und Rene Laky wollen auf ihrer Tour virtuell begleitet werden: www.facebook.com/Ride4Life2014.
 
Leben 5. Mai 2014

Ride4Life – von Graz nach Ibiza

Petrol Ribbon und die Österreichische Krebshilfe starten eine Rennradtour durch Europa.

Die Initiative „Ride4Life 2014“ will mit einer 1.800 km langen Rennradtour mehr Bewusstsein für Frauenkrebserkrankungen schaffen und Frauen zu einem aktiven, gesunden Lebensstil motivieren.

Brustkrebs ist – nicht zuletzt durch die Pink Ribbon-Aktionen – bereits gut im kollektiven Bewusstsein der Bevölkerung verankert. „Unterleibskrebs“, dazu zählen Eierstock-, Gebärmutterhals-, Gebärmutterkörper-, und Schamlippenkrebs, ist als „Tabuerkrankung“ hingegen nur wenig bekannt. Dies, obwohl weltweit pro Jahr mehr als 1,5 Millionen Frauen davon betroffen sind. Nach dem Vorbild der Pink Ribbon-Aktion für Brustkrebs-Awareness wurde deshalb vor fast einem Jahr die Petrol Ribbon-Initiative gegen Unterleibskrebs von Doz. Dr. Lukas Hefler, Leiter des gynäkologischen Tumorzentrums der BHS Linz, gestartet (www.petrolribbon.at).

Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Laut Weltgesundheitsorganisation WHO stehen rund 30 Prozent aller Krebsfälle in den westlichen Ländern in Zusammenhang mit ungünstigen Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten. Es wird davon ausgegangen, dass Übergewicht – und besonders Fettleibigkeit – bei 20 Prozent aller Krebstodesfälle bei Frauen zumindest mitverantwortlich ist. Körperliche Inaktivität und deren Folgen führen weltweit jährlich zu 3,2 Millionen Todesfällen; 34 Prozent aller Frauen gelten als physisch inaktiv. Dabei führen bereits dreimal wöchentlich 30 Minuten Sport zu einer deutlichen Verbesserung des physischen Status.

Heilung ist eine Frage der Prävention

Der Gruppe von „Unterleibskrebserkrankungen“ ist gemein, dass ihre Heilungschancen bei über 90 Prozent liegen, wenn sie in einem frühen Stadium entdeckt und die therapeutischen Maßnahmen entsprechend rasch eingeleitet werden. Aus diesem Grund sei der jährliche Frauenarztbesuch unerlässlich und die Enttabuisierung des Themas außerordentlich wichtig, so das Statement von Petrol Ribbon, denn beides zusammengenommen würde Leben retten. So erkranken jährlich beispielsweise weltweit rund 530.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, verursacht durch HPV-Viren. Und dies, obwohl es bereits gegen 70 Prozent dieser Virenstämme eine prophylaktische Impfung gibt.

Mit einer einzigartigen Awareness-Aktion wollen Petrol Ribbon und die Österreichische Krebshilfe ein Zeichen setzen und Frauen zu sportlicher Aktivität anregen, ausgewogene Ernährung näherbringen, zum regelmäßigen Frauenarztbesuch motivieren und über Prävention, Vorsorge, HPV-Impfung und Früherkennung informieren. Unterstützung erfährt die Initiative von namhaften Profisportlern, wie u.a. Julia Dujmovits (Snowboard Olympiateilnehmerin), Beate Schrott (Sprinterin), Manuel Ortlechner (Austria Wien), Andreas Ivanschitz (FC Valencia), Sebastian Prödl (Werder Bremen) und Bert Grabsch (Zeitfahrweltmeister), sowie industriellen Sponsoren.

Die Tour

Der „Petrol Ribbon Ride4Life 2014“ führt – ausgehend von Graz, Österreich über Slowenien, Italien, Monaco, Frankreich und Spanien auf die Baleareninsel Ibiza. Die Tour startet am 22. Mai in Graz und endet mit einem Überraschungsevent am 5. Juni in Ibiza.

Die Idee

Die Idee entstand durch zwei Kindheitsfreunde, die ihr Leben und ihre beruflichen Karrieren einem gesunden Lebensstil verschreiben. Einer der Fahrer – Rene Laky, ist Frauenarzt und früherer Österreichischer Basketball Nationalspieler. Der andere Fahrer, sein Schulfreund Mario Szvetits, Ernährungswissenschaftler und Kommunikationsexperte. Beide bereisen und lieben Ibiza schon seit ihrer Maturareise in den frühen 90ern. Die Dritte im Bunde ist Monika Stakeliunaite, sie ist der Tour Support und verantwortlich für den Multi-Media-Bereich und organisatorische Belange.

Virtuell dabei sein – Prominente helfen mit

Die beiden Fahrer werden täglich virtuell über den Facebook Blog www.facebook.com/Ride4Life2014 von einer prominenten Persönlichkeit begleitet. Dabei werden u. a. die einzelnen Etappen genau beschrieben und Sport-Übungen mittels Foto-Report vorgezeigt. Follower können die Tour verfolgen, aktiv an den Fitness-Übungen teilnehmen und damit eine sportliche Interaktion im Blog herstellen. Aus allen aktiven Übungsteilnehmern, die Fotos posten, werden die drei besten und lustigsten Fotos prämiert.

Nähere Informationen: www.facebook.com/Ride4Life2014 und www.ride4life2014.com

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