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Leben 29. März 2014

Lange Nacht der Forschung

Am 4. April 2014 erlebt Österreich Forschung live.

Nach 2012 laden die heimischen Forscherinnen und Forscher am 4.April 2014 wieder zum Besuch in ihre Institutionen ein - erstmals in ganz Österreich. An über 1.000 Stationen präsentieren sie ihre Forschungsleistungen und ermuntern zum neugierigen Fragen und zum Mitmachen.  

Die Lange Nacht der Forschung ist Österreichs größter Forschungsevent. Die biennale Veranstaltung ist zum Fixpunkt für den offenen Dialog der Wissenschaft mit der Gesellschaft geworden und macht es sich zur Aufgabe, dem interessierten Publikum bei freiem Eintritt die Tore von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen, außeruniversitären Einrichtungen und Unternehmen in ganz Österreich zu öffnen.

Forschung geht uns alle an

Die Leistungsschau der heimischen Forschung will ein positives Bild und zugleich eine lohnende Zukunftsperspektive vermitteln. Denn Wissenschaft und Forschung sind auch ein attraktiver Arbeitsplatz für Nachwuchskräfte - und für Österreichs Wirtschaft essenziell, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. "In der Langen Nacht wird Forschung zum Erlebnis. Durch unsere Unterstützung wollen wir die steigende Bedeutung von Innovationen und Erfindergeist für den Standort Österreich aufzeigen. Unser Ziel ist es, vor allem junge Menschen stärker für das Thema Forschung und Entwicklung zu begeistern", betont Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Die bundesweiten Maßnahmen der LNF2014 werden vom Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium sowie vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie finanziert und vom Bundesministerium für Bildung und Frauen unterstützt. "Wir unterstützen unsere innovativen Unternehmen und Forschungsabteilungen dabei, Spitzentechnologie zu entwickeln und umzusetzen. Mit der Langen Nacht der Forschung bieten wir gerade jungen Menschen die Möglichkeit, spannende Entwicklungen und Technologien hautnah und spielerisch zu erleben und so die Jobs der Zukunft kennen zu lernen", so Innovationsministerin Doris Bures.

Das heurige Programm umfasst erstmals alle 9 Bundesländer mit insgesamt 37 Regionen und über 1.000 Stationen an rund 220 Ausstellorten. Möglich wird ein so umfangreiches Programm durch das Engagement der Forscherinnen und Forscher, die seit Monaten auf diesen Tag hinarbeiten. Sie bereiten komplexe Forschungsergebnisse für alle verständlich und im wahrsten Sinne begreifbar auf: interaktiv, zum Selber-Experimentieren, als Vorführung, Führung oder Vortrag. So entsteht ein bunter Mix, bei dem jüngere und ältere BesucherInnen gleichermaßen angesprochen werden. Die Vielfalt der wissenschaftlichen Tätigkeiten wird in elf Themenbereiche gegliedert und spannt einen Bogen von Geistes- bis Wirtschaftswissenschaften.

"Ich möchte alle SchülerInnen, ihre Familien und Freunde dazu einladen, an diesem Tag die Forschungslandschaft in Österreich für sich zu entdecken! Sie können bei der Langen Nacht der Forschung unzählige Einrichtungen besuchen und den WissenschafterInnen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Machen Sie sich einen Überblick über das vielfältige Angebot - es lohnt sich, dabei zu sein!" Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

Gut informiert durch die Lange Nacht der Forschung

Das umfassende Angebot ist im Internet abrufbar und kann geografisch nach Bundesland, Region und Ausstellort abgefragt werden, aber auch nach Interessensgebiet. Daneben gibt es einen Filter, der jene Angebote zeigt, die besonders kindgerecht oder barrierefrei zu erreichen sind, ebenso wie alle Mitmachstationen und Programmpunkte, die erstmals der staunenden Öffentlichkeit präsentiert werden. Daneben gibt es Tipps zur Anreise, Lagepläne und vieles mehr. Ab Mitte März wird eine mobile App zur Verfügung stehen, die auch gleich den Weg zum nächsten spannenden Ausstellort beschreibt. Eintritt frei!

Alle Informationen auf: http://www.langenachtderforschung.at

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