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Leben 4. März 2014

Re-Zertifizierung des Brustzentrums im LKH Feldkirch

Interdisziplinäre Zusammenarbeit auf höchstem Niveau.

Das Brustzentrum im LKH Feldkirch unter der Leitung von Doz. Dr. Anton Haid, Dr. Rita Alton und DR. Alois Lang erhält erneut das Qualitätsgütesiegel der Österreichischen Zertifizierungskommission (ÖZK). Experten finden die medizinische Leistungsfähigkeit des Brustzentrums Vorarlberg (BZV) sehr gut.

Das Brustzentrum Vorarlberg konnte durch stetige Bemühungen um Patientennutzen und -sicherheit und kontinuierliches Qualitätsmanagement wiederholt punkten. Sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie wurde dem gesamten Team ein erfreuliches Zeugnis ausgestellt. „Die Re-Zertifizierung stellt eine Bestätigung unseres konsequent verfolgten Ansatzes in der Behandlung des Mamma-Karzinoms dar. Wir können durch das gebündelte Fachwissen durchschnittlich 150 Brustkrebspatientinnen pro Jahr im LKH Feldkirch die beste Behandlung anbieten", freuen sich Prim. Prof. Dr. Etienne Wenzl, Leiter der Chirurgie und der Koordinator des Brustzentrums, Univ. Doz. Dr. Anton Haid.

Für die Re-Zertifizierung wurde der gesamte Behandlungspfad, den eine Brustkrebspatientin durchläuft, vom Schweizer Beratungsunternehmen Doc-Cert eingehend analysiert. „Seit der ersten Bewertung 2010 hat sich das Zentrum sehr gut weiterentwickelt", so das Urteil der Gutachter. Die Prozesse sind allesamt effektiv durchdacht und einheitlich umgesetzt.

Neben der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie waren auch die Abteilungen für Radiologie, Pathologie, Onkologie, Radioonkologie, Plastische Chirurgie, Nuklearmedizin und die Pflege als enge Partner in den Zertifizierungsprozess eingebunden. Ein interdisziplinäres Tumorboard findet wöchentlich statt. Experten aus verschiedenen medizinischen Fachrichtungen prüfen und diskutieren den medizinischen Zustand und die Behandlungsmöglichkeiten der Patientinnen. Des Weiteren wurden die psychoonkologische Betreuung, das Informationsmanagement, die Teilnahme an Studien, die Brustsprechstunde, die umfassende Nachsorge und die Tumordokumentation als hochqualitativ hervorgehoben.

Besonders menschlicher Umgang

Im Auditbericht werden der menschliche Umgang mit den Patientinnen und das kollegiale Miteinander von den Gutachtern unterstrichen. Durch die Etablierung des Brustzentrums am LKH Feldkirch können sämtliche Schritte einer Brustkrebsbehandlung am selben Standort abgedeckt werden, was den Behandlungsablauf für die Patientin vereinfacht. Die Re-Zertifizierung wurde nun erneut für drei Jahre ausgestellt. „Die Auszeichnung des Brustzentrums zeigt einmal mehr das hohe medizinische Niveau an Vorarlbergs Landeskrankenhäusern. Ich möchte den involvierten Primarii und ihren Teams herzlich danken", so KHBG-Direktor Dr. Gerald Fleisch.

Presseaussendung Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H./TF , springermedizin.at

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