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Leben 8. Jänner 2014

Zertifizerung des Brustzentrums im Hanusch-Krankenhaus

Von der Erstuntersuchung bis zur Nachsorge – alles unter einem Dach.

Im Brustzentrum des Hanusch-Krankenhauses der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits seit zehn Jahren auf höchstem wissenschaftlichem und menschlichem Niveau – jetzt wurde diese Qualität mit dem ISO-Zertifikat bestätigt. „Mit der Auszeichnung ist für die Patientinnen und Patienten gewährleistet, dass sie die erwartet hohe Qualität an medizinischer Versorgung erhalten – sowohl von den bereits hier tätigen als auch von den neuen Kolleginnen und Kollegen", erklärt Gynäkologe Oberarzt Dr. Arik Galid, der zusammen mit Chirurgin Oberärztin Dr. Ursula Selim das Zentrum leitet.

Wie der Name vermuten lässt, dreht sich in diesem Zentrum alles um die Brust und deren Gesundheit. Unter dem Motto „Ganzheitliche kompetente Betreuung" werden im Hanusch-Krankenhaus neben Untersuchungen mittels Röntgen, Magnetresonanz oder Ultraschall auch – falls notwendig – Gewebsproben mittels einer Biopsie entnommen und, im Fall des Falles, operative Eingriffe durchgeführt. Die Nachbehandlung erfolgt ebenfalls im Spital.

Alle Disziplinen arbeiten Hand in Hand

„Das Besondere an unserem Brustzentrum ist die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den Fachdisziplinen – insbesondere Chirurgie und Gynäkologie – und den beteiligten Berufsgruppen. Dies führt auch zu wesentlich kürzeren Wartezeiten für Patientinnen und Patienten", betonen Dr. Selim und Dr. Galid. Um die bestmögliche Behandlung zu garantieren, arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten aus Gynäkologie, Chirurgie, Onkologie, Pathologie und Radiologie eng im Team mit Expertinnen und Experten der Psychoonkologie, physikalischen Medizin, medizinischen Genetik, Pflege, Schmerz- und Palliativtherapie, Sozialarbeit sowie Seelsorge zusammen. Darüber hinaus stehen externe Fachleute aus Radioonkologie und plastischer Chirurgie zur Verfügung.

„Trotz der Vielfalt an Expertise gibt es für die Patientinnen und Patienten – ein geringer Prozentsatz sind auch Männer – eine zentrale Anlaufstelle in der Brustambulanz. Hier wird Wert darauf gelegt, dass immer die gleiche Ansprechpersonen die Betreuung übernehmen", erklärt Dr. Selim.

Konkret bedeutet das, dass von der Diagnose und Abklärung eines Befundes bis hin zu einer eventuellen Operation alles mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen wird. Falls eine stationäre Behandlung erforderlich sein sollte, erfolgt diese auf der gynäkologischen oder chirurgischen Abteilung – und zwar von der Diagnosestellung über die gesamte Therapiedauer. Die Nachsorge kann entweder in der Brustambulanz oder in einem der Gesundheitszentren der WGKK stattfinden. „Dieses Vorgehen und auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit sind in den meisten Wiener Spitälern noch relativ selten", betonen Dr. Galid und Dr. Selim.

Rechtliche Beratung für Betroffene

Neben dem Brustzentrum gibt es im Hanusch-Krankenhaus noch einen weiteren Service für alle krebskranken Patientinnen und Patienten: die kostenlose Rechtsberatung. Zwei Expertinnen stehen jeden Donnerstag nach Voranmeldung für die Fragen der berufstätigen Betroffenen zur Verfügung. Interessierte können sich dabei unter anderem über den Kündigungsschutz während ihrer Arbeitsunfähigkeit informieren.

 

 

Presseaussendung Wiener Gebietskrankenkasse/TF, springermedizin.at

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