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Leben 23. Dezember 2013

Christkindl für Kinderklinik in Kuba

AUVA-Unfallkrankenhaus Meidling spendet Betten und OP-Material.

Das AUVA-Unfallkrankenhaus Meidling spendete Krankenzimmer-Einrichtung, medizinische Geräte und ausgeschiedenes, neuwertiges OP-Material - unter anderem einer Kinderklinik in Havanna.

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Prof. Dr. Heinz Steltzer, Dir.Stv. Mag. Reinhard Minixhofer, Juan Carlos Aguilera Marsán

Komponenten, die die komplette Ausstattung einer Intensivstation in Kuba ermöglichen, Implantate, Betten und Nachtkästchen, die nach dem Umbau nicht mehr gebraucht werden, wurden der Botschaft übergeben. Die Spende geht auf eine Initiative von Prim. Prof. Dr. Heinz Steltzer, Leiter des Instituts für Anästhesie und Intensivmedizin des AUVA-UKH Meidling, zurück.

Der Container wurde Mitte Dezember symbolisch vom kubanischen Botschafter Juan Carlos Aguilera Marsán übernommen und ging danach sofort auf die Reise nach Kuba. Eine komplette Intensivstation, diverse Implantate und Krankenzimmereinrichtung gehen an eine Kinderklinik, an ein weiteres Krankenhaus sowie an ein orthopädisches Spital in Havanna.

"Der komplette Neubau der rund vor einem Jahr bezogenen neuen Intensivstation war ein wichtiger Schritt im Zuge des Umbaus des AUVA-Unfallkrankenhauses Meidling. Dabei wurden Krankenbetten, anderes Inventar und medizinische Geräte erneuert. Da die alte Infrastruktur noch in sehr gutem Zustand und einsatzfähig ist, haben wir uns zur Wiederverwertung entschieden und die Idee von Prof. Dr. Steltzer aufgegriffen", sagte Mag. Reinhard Minixhofer, stellvertretender Direktor der AUVA-Landesstelle Wien.

Prim. Steltzer ist seit Jahren in einer medizinischen Kooperation mit kubanischen Ärzten und dem Verein Buena Vista in der Kuba-Hilfe engagiert. "Kuba hat ausgezeichnet ausgebildete Ärzte. Leider fehlt es an allen Ecken und Enden an der medizinischen Infrastruktur und an Inventar. Meine kubanischen Freunde freuen sich schon sehr auf unseren Container, der direkt Hilfe und Verbesserungen für die kleinen und großen Patienten bringen wird", ergänzt Steltzer.

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