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Leben 13. November 2013

Österreichischer Vorsorgepreis: Projekteinreichung läuft

Gesundheitsförderung im Schul- und Betriebsalltag integrieren.

Es gibt sie: Vorsorgeprojekte, die viel bewegen für die Gesundheitsvorsorge im Arbeits- und Schulalltag! Herausragende Initiativen wurden 2012 im Rahmen des Österreichischen Vorsorgepreises ausgezeichnet und vor den Vorhang geholt – als Beispiel dafür, wie gesunder Lebensstil im Schul- und Betriebsalltag ganz leicht integriert werden kann. Die beiden unten angeführten Best Practice Beispiele wurden besonders gut angenommen und haben sich seither bestens etabliert.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka dazu: „Wir freuen uns, dass viele in den Vorjahren eingereichte Projekte erfolgreich fortgeführt und zum Teil sogar ausgeweitet wurden. Der Vorsorgepreis hilft dabei, jene Projekte vor den Vorhang zu holen, die zum Wohle der Menschen in unserem Land beitragen. Deshalb wollen wir mit dem „Vorsorgepreis 2014" wieder die Aufmerksamkeit auf das wichtige Thema „Gesundheitsvorsorge" lenken und den Ideenaustausch zwischen den Ländern und Regionen fördern."

Gesundheit der Mitarbeiter verbessern

Das Ziel des Projekts der REWE International AG in Wiener Neudorf war es, das Gesundheitsverhalten und den Gesundheitszustand der Mitarbeiter zu verbessern und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Der Projektkreisablauf für die betriebliche Gesundheitsförderung bestand aus vier Phasen: Analyse, Planung, Maßnahmenumsetzung und Evaluation. Mit Hilfe von Online-Gesundheitsbefragungen sowie Gesundheitszirkeln wurden attraktive gesundheitsfördernde Maßnahmen abgeleitet und ein Programm gestaltet. Darunter finden sich Zumba- und Yogakurse ebenso wie informative Vorträge und Workshops zu Themen wie Work-Life-Balance oder Ernährungsberatung.

Von diesen Aktivitäten profitieren etwa 1.700 Mitarbeiter. Das Ziel des Projektes liegt in der langfristigen Integration gesundheitsförderlicher Strukturen und Prozesse am Arbeitsplatz. Eine Projektevaluierung ergab eine allgemein höhere Arbeitszufriedenheit, ein erhöhtes Bewegungsverhalten und ein hohes Interesse an der weiteren Aktivität der betrieblichen Gesundheitsförderung. Seit der Einführung wird das Angebot jährlich erweitert: Fitnesskurse im Haus, Lauf- und Nordic Walkingtrainings im Freien, interaktive Vorträge zu verschiedenen Themen, ergonomische Beratung am Arbeitsplatz, vergünstigtes Massageangebot sowie vergünstigte Ernährungsberatungen stehen zur Auswahl.

Gehörschäden bei Jugendlichen vermeiden

Die Jugend ist heute vermehrt einem dauerhaften und teils enormen Lärmpegel ausgesetzt: MP3-Player, Handys & Co und extrem laute Musik beim Diskobesuch können zu bleibenden Hörschäden führen. Studien zufolge erkranken immer mehr junge Menschen am Gehör. Um dem entgegenzuwirken, wurde vom Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark das Projekt "Gesundes Hören in steirischen Schulen" ins Leben gerufen und an 42 steirischen Schulen umgesetzt.

Die Schüler erarbeiteten und überlegten sich selbstständig unterschiedliche Aspekte rund ums gesunde Hören. Basiswissen über Schall, Lärm, Hören und das Ohr wurde vermittelt und das gelernte sofort in die Praxis umgesetzt: Die Schüler führten selbstständig Lärmmessungen durch und besprachen anschließend die Ergebnisse sowie mögliche Konsequenzen daraus. Das Projekt wird seitdem erfolgreich fortgeführt. So wird vom Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark beispielsweise wieder eine Lehrerfortbildung sowie ein Praxisseminar „Gesundes Hören" angeboten, um eine noch weitere Streuung des Themas zu gewährleisten. Zusätzlich ist geplant, das Projekt auch auf steirische Gemeinden auszuweiten.

Alle Gewinnerprojekte finden Sie auf www.vorsorgepreis.at.

Projekte einreichen

Auch dieses Jahr sucht der Österreichische Vorsorgepreis des Landes Niederösterreich wieder gesundheitsbewusste Personen und Organisationen, die sich mit eigenen Initiativen für die Gesundheitsvorsorge einsetzen. Noch bis Ende November haben Schulen, Gemeinden, Betriebe und Vereine, aber auch Privatpersonen die Möglichkeit, ihre Gesundheitsprojekte einzureichen. Jede(r) kann mitmachen! Die Bandbreite bei den Projekten kann dabei von kreativen Einzelaktionen bis hin zu dauerhaften Kampagnen reichen. Welche Projekte mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt € 3.000,- ausgezeichnet werden, entscheidet eine Expertenjury.

Das Einreichformular finden Sie auf www.vorsorgepreis.at. Die Frist läuft bis 30. November 2013.

Presseaussendung e & k/TF, springermedizin.at

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