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© Photos (8) Gerhild Kremsmair
Apotheke zur Sonne - die Eigentümerin hat bereits viel Lebenserfahrung gesammelt.

Die eigene Apotheke ist die Erfüllung des lange gehegten Lebenstraums der Pharmazeutin Margot Opferkuch.  
© Gerhild Bergmair

 

Zum 1-Jahres-Jubiläum lud die Apotheke zur Sonne zum Oktoberfest.

 

Die Sonne strahlt nicht nur außerhalb der Apotheke.

 

Herzlichkeit und viel Energie übertragen sich auch auf die Kunden.

 

Homöopathie, Schüsslersalze und selbst hergestellte Spezialitäten ergänzen das Produktangebot.

 

Homöopathie, Schüsslersalze und selbst hergestellte Spezialitäten ergänzen das Produktangebot.

 

Homöopathie, Schüsslersalze und selbst hergestellte Spezialitäten ergänzen das Produktangebot.

 
Leben 7. November 2013

Doch noch zur eigenen Apotheke

Mit 80 Jahren gelang der gebürtigen Tirolerin Mag. pharm. Margot Opferkuch in Salzburg der Schritt in die Selbstständigkeit.

Hell, freundlich und energiegeladen präsentiert sich die Apotheke in der Bahnhofstraße im Salzburger Stadtteil Itzling, die gerade ihren ersten Geburtstag feierte. Das entspricht genau dem Eindruck, den die Apothekerin Margot Opferkuch verbreiten möchte und auch selbst überzeugend verbreitet. Und das spiegelt sich auch in der Namensgebung wider: Die Apotheke Zur Sonne. Noch eine Besonderheit hat dieser junge pharmazeutische Nahversorger aufzuweisen: Die Apotheke „Zur Sonne“ ist die Erfüllung des Lebenstraums ihrer Eigentümerin, die sie schließlich im Alter von 80 Jahren noch verwirklichte - ein rundum gelungener Schritt.

Ganz so spät war der Schritt in die pharmazeutische Selbstständigkeit von Mag. pharm. Margot Opferkuch nicht geplant. Doch immer wieder führte zuerst der persönliche Lebensweg, dann die österreichische Bürokratie und schließlich die wirtschaftliche Schwäche des Baumanagements von der Verwirklichung des Ziels weg. Davon ließ sich die aus Kitzbühel stammende Pharmazeutin nicht beirren. Im vergangenen Jahr war es dann soweit: Im Stadtteil Itzling, wo aufgrund reger Neubautätigkeit zur Versorgung der wachsenden Bevölkerung bald Bedarf für eine neue Apotheke bestand, eröffnete Margot Opferkuch ihre eigene Apotheke. Die Sonne als Symbol findet auch in der Gestaltung ihren Niederschlag: Ein runder Verkaufsraum, viel Licht, helles Holz und großzügige Fensterflächen lassen die Sonne auch im Innenraum erstrahlen. Oder wie ein Kunde es kürzlich zur großen Freude der Apothekerin ausdrückte: „Bei Ihnen scheint wirklich die Sonne!“

Zwei Pharmazeutinnen und zwei PTAs beschäftigt Margot Opferkuch in ihrer Apotheke und bildet mit ihnen ein bestens eingespieltes, fröhliches und herzliches Team, das die Kunden auch für ihre kompetente Beratung zu schätzen wissen. Neben dem rein pharmazeutischen Angebot bietet Margot Opferkuch als Spezialinteressensgebiete ein umfangreiches Sortiment an Homöopathie-Präparaten, Schüsslersalzen und auch selbst hergestellte Cremen und Spezialitäten. Im persönlichen Gespräch, das oft weit über die reine Beratung hinausgeht, findet der Kunde hier das passende Produkt - und auch soziale Ansprache, Trost und Lachen. Besonders freut sich Margot Opferkuch über die bunt gemischte Zusammensetzung der Kundschaft - mit vielen jungen Familien und aus vielen verschiedenen Herkunftsländern.

Ein verschlungener Pfad zum Ziel

Nach dem Studium der Pharmazie in Innsbruck Anfang der 50er Jahre des 20. Jhdts., arbeitete sie drei Jahre in Apotheken in Innsbruck und im Zillertal und zog 1957 frisch verheiratet mit ihrem Mann nach Salzburg, wo sie bis zur Geburt ihres dritten von insgesamt vier Kindern ebenfalls als Apothekerin tätig war. Dann folgt der erste Umweg: Die Schwiegereltern, Eigentümer eines traditionsreichen Modehauses in der Getreidegasse, versterben innerhalb von elf Monaten und sie wechselt in die Personalführung, um ihren Mann zu unterstützen. 120 Mitarbeiter waren da in den besten Zeiten zu organisieren und zu leiten - und die eigene Apotheke musste wieder warten.

Die Rückkehr in die Pharmazie erfolgte nach 30 Jahren, wo sich aus der Freundschaft zur Apothekeneigentümerin die Idee entwickelte, eine Nachbarschaftsapotheke selbst zu führen - was letztlich zum Schritt in die Selbstständigkeit führte. Die mittlerweile erwachsenen Kinder glaubten nicht so recht an die Umsetzung und tatsächlich verstrichen bis zur Erteilung der Konzession zehn weitere Jahre. Schließlich stockte auch noch die Errichtung des geplanten Gebäudes, weil dem Bauträger das Geld ausging…. Aber Aufgeben gilt bei der tatkräftigen Pharmazeutin nicht! „Ich liebe meinen Beruf sehr“, stellt sie immer noch mit Begeisterung fest.

Vielseitig sind auch die Interessen und Aktivitäten außerhalb des pharmazeutischen Tätigkeitsfelds: Literatur, Musik, Kunst überhaupt - und dem Sport widmet sich Margot Opferkuch, die in ihrer Jugend auch an den österreichischen Skimeisterschaften teilnahm. Dann ist ihr noch die Rolle der Frau in der Gesellschaft und im Wirtschaftsleben ein großes Anliegen, daher ist sie auch Gründungsmitglied des Salzburger Clubs der „Business and Professional Women“, einer der größten Vereinigungen berufstätiger Frauen. „Ich war immer eine Frauenrechtlerin!“ Und beim Oktoberfest anlässlich des Ein-Jahres-Jubiläums der „Apotheke zur Sonne“ am 24. Oktober strahlte naturgemäß die Sonne ….

Internet: www.apotheke-itzling.at

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