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Im Tumorboard erstellen die Spezialisten aus allen Fachbereichen einen individuellen Therapieplan für jeden Patienten.
 
Leben 28. Oktober 2013

Darmkrebs: Patientenversorgung auf höchstem Niveau

Das Darm-Gesundheitszentrum am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz ist die einzige zertifizierte Einrichtung für Darmkrebspatienten in Österreich.

Bei der aktuellen Überprüfung durch die Deutsche Krebsgesellschaft erreicht das Linzer Zentrum ein hervorragendes Ergebnis und liegt mit dieser Auszeichnung im internationalen Spitzenfeld.

Das Zentrum der Barmherzigen Schwestern Linz ist österreichweit das einzige, das seine Prozessqualität und Behandlungsqualität von der Deutschen Krebsgesellschaft bewerten lässt. „Mit 127,5 von 140 möglichen Punkten zählen wir unter 230 zertifizierten Kliniken zum absoluten Spitzenfeld im deutschsprachigen Raum. Unsere Arbeit durch das Institut OnkoZert der Deutschen Krebsgesellschaft prüfen zu lassen, entspricht unserem Anspruch an Qualität und Transparenz. Und davon profitieren letztendlich unsere Patientinnen und Patienten“, erklärt der Vorstand der chirurgischen Abteilung, Prim. Prof. Dr. Klaus Emmanuel.

Darm-Gesundheitszentrum

Zentrumsleiter OA Dr. Wolfgang Zaglmair erklärt: „Darmkrebs erfordert aufgrund seiner Komplexität die Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachdisziplinen. Experten aus allen relevanten Bereichen erarbeiten im Darm-Gesundheitszentrum Linz gemeinsam mit dem Patienten das bestmögliche, individuell abgestimmte Therapiekonzept. Das bedeutet, dass eine umfassende Betreuung der Betroffenen auf höchstem internationalem Niveau angeboten wird. Das oberste Ziel der gemeinschaftlichen Therapie ist es, das Tumorgewebe zu entfernen. Chirurgie, Strahlentherapie und Onkologie sind dabei die drei wichtigsten Säulen.“

In einem frühen Stadium der Erkrankung ist eine vollständige Heilung möglich. Auch hier wird darauf geachtet, möglichst schonende Eingriffe entweder durch Bauchschnitt oder mittels Laparoskopie (Schlüssellochchirurgie) durchzuführen. Laparoskopische Eingriffe haben den Vorteil, dass dem Patienten lediglich kleinere Narben bleiben, der Heilungsprozess geht schneller voran.

Wenn die Anlage eines künstlichen Darmausganges notwendig ist, finden die Patientinnen und Patienten in der Stoma-Ambulanz sachkundige Betreuung. Patienten, die eine Stoma-Anlage haben (= künstliche Ableitung der Blase oder des Darms) werden hier von drei Beraterinnen unterstützt.

Presseaussendung KH der Barmherzigen Schwestern Linz/TF, springermedizin.at

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