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Leben 22. Oktober 2013

Merck eröffnet ein neues Labor im Werk Spittal

Der Ausbau von Labor und Verpackungsanlage macht Merck Spittal zum wichtigsten Produktionsstandort der Sparte Consumer Health.

Merck investiert ca. neun Millionen Euro in den Neubau seines analytischen Labors und die Erweiterung der Verpackungsanlage am Produktionsstandort in Spittal/Drau. Neben der Erhöhung der Produktionskapazität von 55 Millionen Packungen auf nun 70 Millionen Packungen jährlich, wird auch die weltweite Qualitätskontrolle für die bekannten Marken Nasivin® und Femibion® von der globalen Zentrale
in Darmstadt, Deutschland, nach Spittal/Drau verlegt.

Zusammen mit dem Umbau des Standorts Wien und der damit verbundenen Verlegung des Hauptquartiers von Merck Serono für Westeuropa von Genf nach Wien, hat Merck über zehn Millionen Euro in Österreich investiert. "Diese Investitionen zeigen dass der Standort Österreich für Merck sehr bedeutend ist", freut sich Klaus Raunegger, Geschäftsführer von Merck Spittal. "Durch diesen Ausbau seiner Kapazitäten kann Merck Spittal seine Stellung als wichtigster industrieller Arbeitgeber in der Region Spittal weiter festigen."

"Merck Spittal gehört nun zur Sparte Consumer Health und spielt damit eine noch wichtigere Rolle für unser weltweites Produktions- und Vertriebsnetzwerk, insbesondere angesichts der Tatsache, dass über 90 Prozent der in Spittal produzierten OTC- und Vitaminpräparate in alle Welt geliefert werden", erläutert Udit Batra, CEO und Präsident der Sparte Consumer Health. Bisher gehörte das Werk formal zur Sparte Merck Serono, die rezeptpflichtige Arzneimittel herstellt und vertreibt.

Im Werk Spittal wurden fast 1.000 m2 Laborarbeitsfläche für bis zu 36 Analytiker errichtet. Zehn neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Aufgrund der Vervierfachung des Produktionsvolumens in den letzten zehn Jahren wurden auch in drei neue Verpackungsstraßen und damit 30 neue Arbeitsplätze insgesamt fünf Mio Euro investiert. 2004 wurden 300 Millionen Tabletten produziert, 2014 plant man 1,2 Milliarden Tabletten pro Jahr.


Durch den Neubau erhöht Merck Spittal seine Produktionskapazitäten auf bis zu 1,5 Milliarden Tabletten pro Jahr, auch die Bereiche Produktentwicklung und Innovation werd en verstärkt. 50 Prozent des Produktionsvolumens entfallen auf rezeptfreie Produkte, 30Prozent auf rezeptpflichtige Produkte der Sparte Merck Serono, knapp 20 Prozent werden für andere Pharmahersteller produziert.

Presseaussendung Merck Gesellschaft mbH/TF, springermedizin.at

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