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Prof. Erich Pohanka, Präsident der ÖGN und Dr. Emanuel Zitt bei der Preisverleihung
 
Leben 15. Oktober 2013

Hans Christian Stummvoll Preis verliehen

Dr. Emanuel Zitt holt den Preis erneut nach Vorarlberg.

Anlässlich der heurigen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie erhielt Dr. Emanuel Zitt, der an der Abteilung für Nephrologie und Dialyse am Landeskrankenhaus Feldkirch (Vorstand: Prim. Doz. Dr. Karl Lhotta) tätig ist, die Auszeichnung für die beste international veröffentlichte nephrologische Publikation aus Österreich.

Dr. Zitt und sein Team am Akademischen Lehrkrankenhaus Feldkirch dürfen sich erneut über eine Auszeichnung der besonderen Art freuen.

Dr. Zitt zum dritten Mal ausgezeichnet

Wieder einmal begeisterte Dr. Emanuel Zitt bei der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie, die heuer in Linz stattfand, das Fachpublikum. Dr. Zitt wurde mit seiner im letzten Jahr publizierten Arbeit - auf dem Gebiet der Nephrologie mit klinischer Relevanz - der Hans Krister Stummvoll Preis verliehen. Eine Auszeichnung, die jährlich für die beste mündliche Präsentation vergeben wird. Die Ermittlung des Preisträgers erfolgt in geheimer Abstimmung durch das Publikum. Der engagierte Mediziner setzte sich heuer gegen zwölf hochkarätige Arbeiten, die alle in Topjournalen publiziert worden sind, durch.

Ehrenvolle Anerkennung der weltweit größten Studie zum Thema

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer seltenen, aber lebensbedrohlichen Komplikation bei Dialysepatienten, der Calziphylaxie. Als Grund für dieses Krankheitsbild gelten die Gefäßverschlüsse, die durch Kalziumablagerungen verursacht werden. „Vor allem die Haut gilt als häufig betroffenes Organ“, so Dr. Zitt. Das Forschungsteam hat Daten von 27 Patienten in Österreich, die an dieser Erkrankung litten und mit dem Medikament Natriumthiosulphat behandelt wurden, gesammelt und ausgewertet. „Bei der Hälfte der Patienten konnte die Erkrankung durch die Therapie mit dem Medikament Natriumthiosulphat geheilt werden“, teilt Dr. Zitt mit. Dr. Zitt und sein Team konnten in dieser bis dahin weltweit größten Studie zu dieser Thematik zeigen, dass vor allem eine rechtzeitige Diagnose und Therapie für Heilung und Überleben der Patienten wichtig sind.

Presseuassendung Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H./TF, springermedizin.at

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