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Leben 7. Oktober 2013

Teilnehmerrekord beim Krebsforschungslauf

Über 3.500 Läufer gingen an den Start

 

Mehr als 3.500 Läufer und Läuferinnen kamen vergangenen Samstag, zum 7. Krebsforschungslauf der Initiative Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien, um ihre Startspende und Laufleistung auf dem Uni-Campus Altes AKH für die Krebsforschung zu spenden. Damit wurde auch ein neuer Teilnehmerrekord erzielt.

Bei perfektem Herbst- und Lauf-Wetter war neben Initiator Michael Micksche auch die Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks, Martina Malyar, zum traditionellen Lauf-Event für den guten Zweck gekommen. Sie nahm auch persönlich teil. Unter den Läufern waren auch viele Forscher und Ärzten der MedUni Wien/ KH Wien zu sehen.

Die Startspende beim Krebsforschungslauf beträgt 15 Euro. Die teilnehmenden Firmenteams werfen zudem für jede gelaufene Runde ihrer Läufer, die bei Start und Ziel jeweils dokumentiert wird, zusätzlich fünf Euro in den Spendentopf, der direkt der Wiener Krebsforschung zu Gute kommt.

Forschung zur individualisierten Krebs-Therapie wird gefördert

Die Einnahmen beim 7. Krebsforschungslauf fließen in ein Forschungsprojekt, bei dem Behandlungen etabliert werden, die spezifisch auf die Gen-Mutationen und Proteinexpressionen der Tumore abgestimmt sind. Das ist eine neue Strategie, denn bisher werden Medikamente verwendet, die für das jeweilige betroffene Organ zugelassen sind. Die Forscher der MedUni Wien erwarten sich von diesem individualisierten Therapieansatz bessere Behandlungserfolge und höhere Lebensqualität für die Patienten.

Seit dem Jahr 2005 akquiriert die „Initiative Krebsforschung“ Spendengelder, um die renommierte Krebsforschung der MedUni Wien international wettbewerbsfähig zu halten und die universitäre Forschung unabhängig von unterschiedlichen Interessensgruppen zu machen.

Pressemitteilung der Medizinischen Universität Wien/TF, springermedizin.at

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