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Leben 30. September 2013

Toter Mann lag zehn Tage unentdeckt auf Pariser Krankenhaustoilette

Ein toter Patient hat zehn Tage lang unentdeckt auf der Behindertentoilette eines französischen Krankenhauses gelegen.

Der schwer kranke Mann war am 16. September verschwunden, aber trotz intensiver Suche nicht gefunden worden, wie der französische Radiosender France Info am Freitag berichtete. Erst als die verschlossene Behindertentoilette geöffnet wurde, sei er entdeckt worden.

Nach ersten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatte sich der 70-Jährige aller Wahrscheinlichkeit nach extra dorthin zurückgezogen, um zu sterben. Er war eigentlich auf Infusionen und ein Beatmungsgerät angewiesen.

Für das Krankenhaus im nordfranzösischen Dieppe könnte der Fall dennoch Konsequenzen haben. Sowohl die Justiz als auch die regionale Gesundheitsbehörde wollen prüfen, warum es so lange gedauert hat, bis der Mann gefunden wurde. Dass die Toilette zehn Tage lang nicht geöffnet wurde, bedeute auch, dass sie zehn Tage lang nicht gereinigt wurde, kommentierte France Info.

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