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Leben 13. August 2013

Österreichische Hilfe im Himalaya

EcoHimal unterstützt die Bevölkerung als Partner

In Nepal liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten der Entwicklungszusammenarbeit von EcoHimal, manche Projekte führten auch nach Afghanistan, Pakistan und Tibet. Gefördert und unterstützt werden Maßnahmen der medizinischen Betreuung und Gesundheitsförderung, der Infrastruktur und des Umweltschutzes. Ziel ist immer, die lokale Bevölkerung zunächst als gleichberechtigten Partner miteinzubeziehen und letztlich die Instrumente in die Hand zu geben, um eigenverantwortlich weiterarbeiten zu können.

Die in Salzburg basierte Organisation feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen und stützt sich nach wie vor auf das Prinzip des sparsamen Mitteleinsatzes und deren effizienter und effektiver Verwendung mit dem Ziel, die Lebenssituation der Bevölkerung in den Projektregionen deutlich zu verbessern.

Gesundheit, Umwelt und Infrastruktur 

Erfolgreich ist EcoHimal unter Leitung des Kommuniaktions-wissenschaftlers Univ.-Prof. Dr. Kurt Luger, durch unermüdlichen Einsatz auch in der Gewinnung von Sponsoren für ausgewählte Projekte. So konnte das österreichische Biotechnologieunternehmen Intercell AG als Sponsor für von der Austrian Development Agency (ADA) kofinanzierte Gesundheitsprojekte gewonnen werden, die Schwedische Postkod Lottery als Partner für das Saving Mount Everest Projekt und die Schweizer DEZA als neuer Financier für das Landwirtschaftsprojekt im Makalu-Barun Nationalpark. Daneben arbeitet EcoHimal mit kleineren österreichischen Hilfsorganisationen zusammen und realisierte eigene Spendenprojekte. „Dies betrifft etwa unser humanitäres Bildungsprojekt, das ehemaligen Straßenkindern, Waisen und Kindern aus ganz benachteiligten Familien eine Chance bieten will“, berichtet Luger.

In der südlichen Solu Khumbu Region geht es in einem mehrjährigen Gesundheits- und Ausbildungsprojekt vor allem um die Verbesserung der medizinischen Versorgung in den Dörfern, um den Bau von Trinkwassersystemen und die Errichtung einer Sanitär- und Gesundheitsinfrastruktur, um präventive Gesundheitsmaßnahmen mit Schwerpunkt Frauen und Kinder sowie um Ausbildungsprogramme. Auch der Aufbau eines umweltverträglichen Tourismus oder eines Müllmanagements in der Welterbe-Region Sagarmatha Nationalpark, zu dem auch der Mount Everst mit seinem mittlerweile beinahe Massentourismus zählt, sind Projekte, die von EcoHimal betreut wurden und werden. Und es gibt noch viel zu tun…

Informationen: www.ecohimal.org

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