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Aufwändige Testreihen im Labor stehen vor der Zulassung eines Medikaments.

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Medikamentenentwicklung im Labor: "zielgerichtete Grundlagenforschung".

 

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Prof. Dr. Michael Freissmuth, Leiter des Instituts für Pharmakologie an der Medizinischen Universität Wien.
 
Leben 23. Juli 2013

Video: Der lange Weg zur wirksamen Arznei

Die Entwicklung eines Medikaments beginnt immer im Labor und es dauert durchschnittlich zehn Jahre, bis es eingesetzt werden kann.

Diese jahrelange Forschungstätigkeit ist auch ein teurer Prozess, bis ein Medikament tatsächlich dem Patienten zugute komt, sind 1 bis 1,7 Milliarden US-Dollar an Kosten angefallen.

Es ist eine "zielgerichtete Grundlagenforschung", die in diesem Bereich bestenfalls zum einsatz kommt. Es geht darum, die richtigen Angriffspunkte für eine Krankheit zu finden, die Substanzen in aufwändigen Testvefahren zu ürüfen und Aufschlüsse über die konkrete Wirkung zu erhalten.

Unzählige Testreihen, Versuche an Tieren und Menschen, und Studienphasen mit genauen und strengen internationalen Spielregeln müssen absolviert werden. Der Beginn jedes Medikaments aber ist immer im Labor, erzählt etwa der Cheimiker und Molekularbiologe Dr. Stefan Kubicek, leiter des Placebo-Labors in Wien.

Auch wenn ein Medikament dann am Markt ist, wird es weiterhin auf extrem seltene und daher noch unentdeckte Nebenwirkungen mittels standardisiertem Rückmeldesystem bei den zentralen Zulassungsbehörden beobachtet und evaluiert.


Arzneimittelentwicklung

Prof. Dr. Michael Freissmuth, Leiter des Instituts für Pharmakologie an der Medizinischen Universität Wien, Prof. Dr. Brigitte Blöchl-Daum, stv. Leiterin der Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie Wien, und Dr. Stefan Kubicek, CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin, Wien, zur Entwicklung eines Arzneimittels von der Grundlagenforschung bis zu klinischen Studien.


 

Zur Verfügung gestellt durch www.vielgesundheit.at  

vielgesundheit.at/IS, springermedizin.at

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