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Leben 26. Juni 2013

Wiener Nephrologen-Doyen Hörl gestorben

Der Doyen der österreichischen Nephrologie, Walter H. Hörl, Ordinarius des Fachgebiets an der MeduUni Wien am AKH und dort Leiter der Klinischen Abteilung für Nephrologie und Dialyse, ist tot.

 

Der ursprünglich aus Bayern stammende Nierenspezialist starb am Dienstag (25. Juni) kurz vor seinem 68. Geburtstag und auch kurz vor seiner Emeritierung.

Hörl promovierte ehemals in Würzburg zum Doktor der Medizin. Anschließend erwarb er in Bochum ein Doktorat in Biochemie. Nach Stationen in Würzburg und Freiburg wurde er 1990 zum Ordinarius für Nephrologie an die Universität Homburg/Saar in Deutschland berufen. 1992 übersiedelte er als erster Ordinarius für Nephrologie an die MedUni Wien am Wiener AKH. Der Nephrologe war ein bis zuletzt aktiver, erfolgreicher und international hochgeehrter Wissenschafter. Er hat mehr als 600 Originalarbeiten und unzählige Buchbeiträge verfasst, mehrere Bücher herausgegeben und ist einer der international gefragtesten Redner seines Fachgebiets gewesen.

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