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Leben 3. Juni 2013

Internationales Kolloquium zum Thema Lebensende

Inhalt der ganztägigen Veranstaltung im Bundeskanzleramt sind die Diskussion und der Vergleich von philosophischem, weltanschaulichem und nationalem Verständnis des Begriffes "Lebensende".

Die Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt und das Institut Francais d'Autriche laden am 6. Juni 2013, ab 10 Uhr, in Kooperation mit der UNESCO-Kommission Österreich und den "Wiener Vorlesungen" zum internationalen Kolloquium "Lebensende" ein.

 

Im Gegensatz zum Tod, der einen klar definierten Zustand beschreibt, unterliegt das Lebensende keiner eindeutigen Begriffsdefinition im Sinne einer Diagnose. Die neuen medizinisch-technologischen Entwicklungen und Möglichkeiten der Lebensverlängerung, wie Organunterstützung und Organersatz, führen zu einer Pluralität von Wertvorstellungen und Wertpräferenzen, die für die medizinische Ethik neue Herausforderungen darstellen und durch kulturelle Traditionen geprägt sind.

Versagen der Medizin?

Wenn früher der Tod als natürliches Ereignis zum Abschluss eines erfüllten Lebens empfunden wurde, wird er heute zunehmend als "Versagen" der Medizin interpretiert. Eine besondere Bedeutung haben in diesem Zusammenhang Themen wie Solidarität und Fürsorge für die Patienten, Autonomie und Wünsche des Patienten sowie die Stärkung der Palliativmedizin und letztlich auch die Notwendigkeit eines gesamtgesellschaftlichen Diskurses.

Das Tagungsprogramm ist auf der Homepage der Geschäftsstelle der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt unter http://www.bundeskanzleramt.at/bioethik/veranstaltungen  abrufbar. Die Veranstaltung findet in deutscher und französischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.

PA Bundeskanzleramt, springermedizin.at

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