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Leben 7. Mai 2013

Medikamente und Fahrtauglichkeit

In Deutschland wird heuer der 13. Juni als ‚Tag der Apotheke‘ ausgerufen und er steht unter dem Motto „Erst fragen, dann fahren!“

Beginnend mit dem Aktionstag werden Apotheken ihre Patienten verstärkt über die Auswirkungen von Medikamenten auf die Fahrsicherheit informieren. Gemeinsam mit dem ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) möchte die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände damit auf mögliche Medikamenteneinflüsse auf die Fahrtauglichkeit des Betroffenen aufmerksam machen.

Anders als bei Alkohol gibt es bei Medikamenten keine Grenzwerte: Jeder Kraftfahrer ist in erster Linie selbst dafür verantwortlich, seine Fahrtüchtigkeit zu beurteilen. Falls jemand unter Medikamenteneinfluss einen Unfall verursacht, muss er jedoch mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Kraftfahrer, die Medikamente einnehmen, können sich bei ihrem Apotheker über eine mögliche Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit informieren. Neben verschreibungspflichtigen Medikamenten können auch rezeptfreie Arzneimittel die Verkehrssicherheit gefährden, beispielsweise Arzneimittel gegen Heuschnupfen oder Husten.

Zur Kampagne „Erst fragen, dann fahren!“ gehört etwa eine Medikamentenampel zum Aufkleben, die die Patienten auch zu Hause daran erinnert, dass ein Medikament Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit haben kann.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der ADAC und die ABDA vereinbarten 2010, über verschiedene Aspekte des Medikamentenmissbrauchs bzw. -gebrauchs aufzuklären. „Erst fragen, dann fahren!“ widmet sich einem wichtigen Teilaspekt dieses Problems.

www.abda.de , Apotheker Plus 4/2013

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