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Leben 24. April 2013

Welt-Malariatag 25. April: Moskito-Netze schützen vor tödlicher Krankheit

Rotes Kreuz: Durch Verteilaktionen und Informationskampagnen in Afrika Situation wesentlich verbessert.

Laut Österreichischem Roten Kreuz (ÖRK) sterben jährlich etwa 700.000 Menschen an Malaria. Die meisten von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren. 3,3 Milliarden Menschen leben in Malaria-Gebieten - fast die halbe Weltbevölkerung.

 

Am stärksten betroffen von der Krankheit sind Menschen in Afrika. Neun von zehn Malaria-Todesfällen ereignen sich südlich der Sahara. Anlässlich des Welt-Malaria-Tages am 25. April hob das ÖRK erneut die enorme Bedeutung von Moskito-Netzen hervor.

"Dort, wo große Armut herrscht, ist Malaria besonders verbreitet", sagte ÖRK-Generalsekretär Werner Kerschbaum am Mittwoch. "Das Risiko einer Ansteckung kann schon durch die Verwendung von Moskito-Netzen stark reduziert werden. Doch erstens muss man wissen, wie man sich schützen kann und zweitens muss man sich solche Netze auch leisten können."

Daher seien Informationskampagnen sowie das Verteilen von Moskito-Netzen Teil der Projekte des ÖRK. Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung informiere in zahlreichen afrikanischen Ländern über den Schutz vor der Krankheit. In den vergangenen zehn Jahren hätten freiwillige Helfer mehr als 16 Millionen Moskito-Netze verteilt. Durch Informationskampagnen und Verteilaktionen von Hilfsorganisationen und Behörden, sei mittlerweile jeder zweite Haushalt in Afrika südlich der Sahara mit Moskito-Netzen versorgt. Im Jahr 2000 wären es gerade einmal drei Prozent gewesen.

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