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© TU Graz/TEAM
 
Leben 25. April 2013

Österreichs Forschung ist aktiv

Eine interaktive „Forschungsweltkarte“ zeigt, wie besonders vernetzt und international die österreichische Wissenschaft ist.

Das Institut für Wissensmanagement der TU Graz koordiniert das EU-Projekt TEAM, in dem nun erstmals und in Kooperation mit Mendeley, einem englischen Softwareanbieter, die weltweite Vernetzung von Forschungsaktivitäten über eine interaktive „Weltkarte“ visualisiert wurde. Besonders auffällig: Eine Handvoll kleiner europäischer Länder zeigt sich besonders international – darunter auch Österreich.

Zusammenarbeit ist das Herzstück von wissenschaftlichem Fortschritt. Sich austauschen, Ergebnisse diskutieren, Ideen anzweifeln und Lösungen gemeinsam weiterentwickeln gehören zum Forschungsalltag. Das Institut für Wissensmanagement der TU Graz koordiniert das EU-geförderte Projekt „TEAM“, das die bereits sehr vernetzte akademische Welt noch ein Stück näher zusammenbringen will. Wie die Leiterin des Instituts für Wissensmanagement, Stefanie Lindstaedt, weiß, liegt es nahe, aufgrund der zunehmenden Spezialisierung Wissenschafter mit gleichen Forschungsinteressen eher außerhalb der eigenen Institution oder sogar nur im Ausland zu finden.

TEAM steht für „Transferring Knowledge in Academic Knowledge Management“ und hat z. B. zum Ziel, Algorithmen zu entwickeln, die die Deckungsgleichheit von wissenschaftlichen Publikationen aufzeigen oder Forscher zusammenzubringen, die ähnliche Suchmuster in wissenschaftlichen Datenbanken haben. Mendeley ist spezialisiert auf Forschungsdatenbanken und bietet eine Plattform, in der sich mittlerweile Wissenschafter aus 113 Ländern in über 200.000 „Gruppen“ in ihren jeweiligen Spezialdisziplinen organisiert haben und sich austauschen. Mit diesen Daten haben die Forscher untersucht, wie kooperativ Forschung in den einzelnen Ländern passiert. Dabei wurde eine interaktive „Weltkarte“ entwickelt, die zeigt, wie intensiv die Scientific Community vernetzt ist. Bemerkenswert ist, dass sich einige kleine europäische Länder besonders international zeigen, darunter Belgien, Dänemark – und eben Österreich.

TU Graz/KK, Ärzte Woche 17/2013

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