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Zukunftsvision: Herzgewebe aus dem Labor.
 
Leben 11. März 2013

Inventum 2012: Silber für TU-Wien und MedUni Wien

Beim „Inventum“-Wettbewerb für das „Patent des Jahres“ gab es Silber für ein gemeinsames Projekt der Medizinischen Universität Wien mit der Technischen Universität Wien.

Die Auszeichnung bekamen Karlheinz Hilber, Agnes Mike und Xaver König von der Abteilung für Neurophysiologie und -pharmakologie. An der MedUni Wien und an der TU Wien (Institut für Angewandte Synthesechemie) wurden Substanzen entwickelt, die die Umwandlung von Vorläuferzellen in Herzmuskelzellen fördern, und dadurch den Erfolg von Zelltherapien am geschädigten Herzen verbessern könnten. Es ist dabei gelungen, die Entwicklung von schlagenden Herzmuskelzellen aus undifferenzierten Zellen zu verstärken. Die nun patentierten Triazin-Verbindungen konnten im modularen Verfahren synthetisiert und getestet werden, wobei eine Förderung der Differenzierung der Zellen in Richtung Herzmuskelzellen im Mausmodell erreicht wurde. Durch derartige „kardiomyogen“ wirksame Verbindungen könnte die beschränkte Regenerationsfähigkeit des Herzens etwa nach einem Infarkt überwunden werden. Die Forscher selbst meinen, dass mit einer verbesserten Zelltherapie nicht nur die Lebensqualität der Patienten drastisch verbessert werden könnte, sondern auch die Kosten für das Gesundheitssystem verringert werden.

 

MedUni Wien/KK, Ärzte Woche 11/2013

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