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Hygiene ist bei Laborarbeiten wesentlich.
 
Leben 17. Februar 2013

Franz Coelestin Ritter von Schneider – Wiens erster medizinischer Chemiker und Lehrer der ersten österreichischen Hygieniker

Zur 200. Wiederkehr seines Geburtstages.

Franz Schneider (13.09.1812–29.11.1897) erlangte 1850 die erste „Docentur über Chemie für Aerzte“ an der Medizinischen Fakultät, welche auch die für das Chemiestudium zuständige philosophische Fakultät anerkannte.

1852 wurde er Professor am Feldärztlichen Institut im Josephinum, von dem er 1854 an die wiedereröffnete Medizinisch-chirurgische Josephs-Akademie wechselte. 1870 wurde Schneider als Professor der „Allgemeinen und medizinischen Chemie“ an der philosophischen Fakultät der Universität Wien ernannt, musste aber bald wegen Sehbehinderung nach einer Explosion im Laboratorium die Laboratoriumsarbeit beenden.

So wurde er 1876 Ministerialrat und oberster Sanitätsbeamter Österreichs und leistete ganz Wesentliches für die Volksgesundheit.

Außer Schneiders Arbeiten auf dem Gebiet der medizinischen Chemie war von großer Bedeutung, dass er den zukünftigen ersten Hygienikern Österreichs, seinen Schülern Josef Nowak, Florian Kratschmer und Max Gruber, das wissenschaftliche Arbeiten und die Denkweise der Hygiene vermitteln konnte. Ihre fruchtbare Arbeit gemeinsam mit ihrem Lehrer und mit einander ermöglichte den Anfang der universitären Hygiene in Österreich.

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