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AK-Präs. Dr. Johann Kalliauer, OÖGKK-Obmann Albert Maringer, AK-Gesundheitsbeauftragte Dr. Barbara Auer-Rizzi, AK-Dir. Dr. Josef Moser, Mag. Franz Kiesl (Ressortdirektor OÖGKK), BM Alois Stöger, Mag. Christa Peinhaupt (Leiterin Fonds Gesundes Österreich)
 
Leben 7. Februar 2013

Bundesminister Stöger zeichnet Arbeiterkammer Oberösterreich aus

Seit mehr als zehn Jahren sind gesundheitsfördernde Maßnahmen für die Mitarbeiter fest in der Organisationspolitik der Arbeiterkammer Oberösterreich verankert. Am Mittwoch überreichte Gesundheitsminister Alois Stöger der AK im Alten Rathaus in Linz für ihr vorbildliches Engagement das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung.

 

"Gesundheitspolitik darf nicht nur der Medizin überlassen werden, sondern muss in allen Lebensbereichen, auch im Betrieb praktisch gelebt werden", betonte Gesundheitsminister Alois Stöger bei der Verleihung des Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsförderung in Linz. Die Arbeiterkammer Oberösterreich vertritt seit jeher den Standpunkt, dass ein guter Dienstgeber nicht nur die Verantwortung für die fachliche Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter übernehmen muss, sondern auch für ihre persönliche Entwicklung und gesunde Arbeitsbedingungen.

 

Insbesondere die Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte brachten neue Herausforderungen für den Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements mit sich: Einerseits steigen Arbeitstempo, Leistungsdruck und die Erwartung an die Erwerbstätigen, sich permanent weiterzubilden, andererseits bewirkt der demographische Wandel eine Alterung der Belegschaft in den Betrieben. Diesen Herausforderungen stellt sich die AK durch ein nachhaltiges, integriertes betriebliches Gesundheitsmanagement. Sie will dadurch auch anderen Arbeitgebern mit gutem Beispiel vorangehen.

 

Damit die Mitarbeiter gesund, motiviert und lange arbeitsfähig bleiben, bietet ihnen die AK eine Reihe von Aktivitäten zur Gesundheitsförderung an. Grundlage dafür bilden Mitarbeiterbefragungen, die den Problemen, dem Wohlbefinden und dem Gesundheitszustand der Beschäftigten auf den Zahn fühlen. Diese Umfragen finden jährlich statt, damit die Bedürfnisse der Kollegen durch maßgeschneiderte Programme befriedigt werden können. Gesteuert werden die gesundheitsfördernden Maßnahmen von der Gesundheitsbeauftragten und Personalentwicklerin sowie einem Gesundheitsteam, dem verschiedene Führungskräfte und der Betriebsrat angehören.

 

"Betriebliche Gesundheitsförderung kann nur funktionieren, wenn das Bewusstsein dafür in den Köpfen der Führungskräfte verankert ist", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Deswegen werden AK-Führungskräfte zu gesundem und lebensphasenorientierten Führen geschult. Die zweite tragende Säule für den Erfolg des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist die Teilhabe der Mitarbeiter selbst. Die AK arbeitete Fokusgruppen heraus, die spezifischen Belastungen ausgesetzt sind, und entwickelt mit diesen gemeinsam maßgeschneiderte Entlastungsprogramme.

Angebote

Ein Auszug aus dem Angebot für die AK-Beschäftigten: Gesundheits-Check und Impfaktionen bei der Betriebsärztin, Auswahl aus gesunden Mahlzeiten beim Mittagstisch, Bewegungsprogramm (Nordic Walking, Yoga, Step-Aerobic, Schneeschuhwandern uvm.), anonyme Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen, Programm zum Wiedereinstieg nach langen Krankenständen, Seminare zum Selbstmanagement (Stressbewältigung, Selbstorganisation), Einzel- und Team-Supervision, Durchführung von Arbeitsbewältigungsgesprächen.

 

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