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Leben 9. Jänner 2013

Neues Schilddrüsenzentrum in der Rudolfstiftung

Erfolgreiche Übersiedlung aus dem Kaiserin-Elisabeth-Spital.

In der Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien befindet sich ab sofort ein neues Schilddrüsenzentrum. Eben eröffnete sowohl die neu geschaffene Ambulanz für Schilddrüsenchirurgie als auch die neu adaptierte Station für die 2. Chirurgische Abteilung mit Schwerpunkt Schilddrüse, die mit 28 ÄrztInnen und 40 MitarbeiterInnen aus dem Kaiserin-Elisabeth-Spital übersiedelt ist.

 

"Alle PatientInnen, die früher ins Kaiserin-Elisabeth-Spital gekommen sind, können sich nun an unsere 2. Chirurgische Abteilung in der Rudolfstiftung wenden", betont Michael Hermann, Vorstand der 2. Chirurgischen Abteilung. Das Leistungsspektrum der neuen Abteilung mit Schwerpunkt Schilddrüsenchirurgie umfasst Allgemeinchirurgie, Akutchirurgie, Tumorchirurgie sowie Adipositaschirurgie. Zur Steigerung der Kapazitäten wurden die Operationszeiten in der Rudolfstiftung von bisher 8 bis 13 Uhr auf 8 bis 18 Uhr ausgedehnt.

Österreichs größte Schilddrüsenambulanz in der Rudolfstiftung

Das Nuklearmedizinische Institut und die Schilddrüsenambulanz in der Rudolfstiftung wurden modernisiert und mit den nuklearmedizinischen Einrichtung des Kaiserin-Elisabeth-Spitals fusioniert. Die bisherige Kapazität von jährlich 10.000 Untersuchungen kann nun auf rund 17.000 gesteigert werden. Damit wurde die größte Schilddrüsenambulanz Österreichs geschaffen. "Diese Leistungssteigerung wurde durch den Umbau und die personelle Aufstockung aus dem Kaiserin-Elisabeth-Spital möglich gemacht", so Amir Kurtaran, Vorstand der Nuklearmedizin in der Rudolfstiftung. In den nächsten Monaten wird im Institut für Nuklearmedizin noch ein hoch modernes Positronen-Emissions-Computer-Tomographie-Gerät (PET-CT) installiert. Dieses bildgebende Diagnose-Gerät der Nuklearmedizin gilt als "die" Untersuchungsmethode in der Krebsdiagnostik.

Das neue Schilddrüsenzentrum hat den Vorteil, dass es nun in das Schwerpunktkrankenhaus Rudolfstiftung eingegliedert ist. Das bedeutet, dass sich alle wichtigen angrenzenden Fächer, wie etwa eine HNO-Abteilung, die Interne Abteilung (Endokrinologie), die Augenabteilung, die Neurologie oder eine intensivmedizinische Einrichtung, die auch für die Behandlung von SchilddrüsenpatientInnen von Bedeutung sind, im gleichen Haus befinden.

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