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Die TurnusärztInnen-Ausbildung in Vorarlberg ist im österreichweiten Vergleich auf Platz eins.
 
Leben 6. November 2012

Österreichweit beste Turnusarztausbildung in Vorarlberg

Platz eins für das Ländle in aktueller Ärztekammer-Umfrage.

 
In einer aktuellen Umfrage erforschte das Ärztliche Qualitätszentrum Linz die Zufriedenheit der TurnusärztInnen mit ihrer Ausbildung. Auf Platz eins im Zufriedenheitsranking: Vorarlberg. „Das zeigt, dass die Maßnahmen zur Verbesserung der TurnusärztInnen-Ausbildung auch weiterhin Priorität haben müssen“, ist Gesundheitslandesrat Dr. Christian Bernhard überzeugt.



Während Wien mit der Note 3,04 und das Burgenland mit 3,07 auf den letzten Plätzen landeten, belegt Vorarlberg mit einem Wert von 2,49 den Spitzenplatz in der Umfrage, an der 2.170 TurnusärztInnen aus ganz Österreich teilnahmen.

Das West-Ostgefälle, das die Studie ortet, ist gut erklärbar, so Dr. Gerald Fleisch, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft (KHBG): „Gerade bei den Anliegen, die den TurnusärztInnen laut Umfrage wichtig sind, haben die Vorarlberger Landeskrankenhäuser viel weiterentwickelt.“

Tätigkeitsprofile

So gibt es in allen Vorarlberger Landeskrankenhäusern Tätigkeitsprofile und in den meisten Abteilungen auch Ausbildungskonzepte für die JungmedizinerInnen. Zudem wurde die oft geäußerte Kritik, dass TurnusärztInnen vor allem für administrative Tätigkeiten eingesetzt würden, in Vorarlberg ernst genommen. „Wir konzentrieren uns auf die fachliche Ausbildung der TurnusärztInnen. Deshalb werden Blutabnahme und Infusionen vorwiegend vom Pflegepersonal durchgeführt“, betont Dr. Fleisch die Vorreiterrolle der Vorarlberger Landeskrankenhäuser. „Wir haben hier österreichweit einen sehr hohen Standard.“

Hohe Ausbildungsqualität


TurnusärztInnen, die in Wien lange auf einen Ausbildungsplatz warten müssen, rät der KHBG-Geschäftsführer deshalb: „Kommen Sie nach Vorarlberg. Hier können Sie Ihre Turnuszeit nicht nur sofort beginnen, Sie erhalten eine Ausbildung auf höchstem Niveau in einer der schönsten Regionen Österreichs.“ Der Verbund der fünf Landeskrankenhäuser ermöglicht die Absolvierung des Turnus in kurzer Zeit und mit geringen Stehzeiten.

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck bietet das Schwerpunktkrankenhaus in Feldkirch als akademisches Lehrkrankenhaus zudem ausgezeichnete Möglichkeiten für wissenschaftliches Arbeiten und ein breites Fächerspektrum. „Wir setzen uns intensiv für ein positives Arbeitsumfeld ein, das Raum für persönliche Entwicklung lässt“, erklärt Mag. Markus Schuler, Personalchef der Vorarlberger Landeskrakenhäuser.

Intensive Nachwuchsförderung


Der Spitzenplatz in der Umfrage ist für Fleisch die Bestätigung, dass die Verbesserung der TurnusärztInnen-Ausbildung in Vorarlberg auf dem richtigen Weg ist und in allen Bereichen fortgesetzt werden muss. „Die Aufgaben der TurnusätzInnen haben sich in den letzten Jahren verändert, unter anderem durch den Ärztemangel“, erklärt der KHBG-Geschäftsführer. „Auf diese ständigen Veränderungen müssen wir auch weiterhin rasch unf nachhaltig reagieren.“

So setzt auch die Gehaltsreform der Vorarlberger Krankenhäuser, die mit Juli 2013 in Kraft tritt, Signale für den Nachwuchs. „Die Einstiegsgehälter werden deutlich angehoben“, betont KHBG-Geschäftsführer Fleisch den Stellenwert der Nachwuchsförderung, die unter anderem das österreichweit einzigartige Kaderarztmodell umfasst. „Dadurch fördern wir bewusst die Karrierechancen junger ÄrztInnen und Ärzte“, betont Personalchef Schuler.

PA Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft/IS, springermedizin.at

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