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Die neuen Chemie-Nobelpreisträger: Robert J. Lefkowitz (links) und Brian K. Kobilka.
 
Leben 11. Oktober 2012

Chemie-Nobelpreis für zwei Rezeptorforscher

Der Chemie-Nobelpreis geht in diesem Jahr an die beiden US-Forscher Professor Robert J. Lefkowitz aus Durham und Professor Brian K. Kobilka aus Stanford.

Auch der Chemie-Nobelpreis geht in diesem Jahr an zwei Männer - einer davon ist Arzt: J. Lefkowitz und Brian K. Kobilka werden für ihre grundlegende Forschung zu Rezeptoren ausgezeichnet. 

 

Lefkowitz und Kobilka werden damit für ihre grundlegende Forschung zu Rezeptoren geehrt. Die Wissenschaftler haben die Weiterleitung von Signalen über die G-Protein-gekoppelten Rezeptoren im Detail aufgeklärt.An solche Rezeptoren, zu denen auch -adrenerge Rezeptoren gehören, binden zum Beispiel Adrenalin, Serotonin, Histamin oder Dopamin und viele Medikamente.

Rezeptoren vermitteln Sinneseindrücke


Dem Arzt Lefkowitz war es Ende der 1960er-Jahre gelungen, -adrenerge Rezeptoren aus der Zellmembran herauszulösen und erste Hinweise darauf zu bekommen, wie Signal von außen in die Zelle weitergeleitet werden. In den 1980er-Jahren stieß Kobilka zur Lefkowitz-Gruppe hinzu und isolierte das entsprechende Rezeptor-Gen. Vergleichende genetische Analysen ergaben schließlich, dass es dem Rhodopsin-Gen im Auge ähnelt. In der Folge stellte sich heraus, dass es eine ganze Familie G-Protein-gekoppelter Rezeptoren gibt, deren Mitglieder sich ähnlich sehen und ähnlich funktionieren.

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