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Internist Dr. Gebhard Mathis erhelt im Bregenzer Festspielhaus den Dr. Toni Russ-Preis.
 
Leben 4. September 2012

Dr. Toni Russ-Preis für Gebhard Mathis

In feierlichem Rahmen wurde dem "Vater der Palliativkultur", dem Rankweiler Internisten Gebhard Mathis im Festspielhaus in Bregenz am 3. September der angesehene Dr. Toni Russ-Preis verliehen.

 

Mit Mathis werde eine Vorarlberger Persönlichkeit gewürdigt, die im Gesundheitsbereich für das Land und seine Menschen Großartiges geleistet habe und noch immer leistet, würdigte Landeshauptmann Markus Wallner das jahrzehntelange Engagement des diesjährigen Preisträgers.

 

Mathis, der seit mehr als 20 Jahren ehrenamtlich mit sehr großem Engagement für die Österreichische Krebshilfe Vorarlberg tätig ist, übernahm 1990 die Geschäftsführung des Vereins, nachdem dieser aus dem AKS herausgelöst worden war. In den folgenden Jahren wirkte Mathis maßgeblich bei der Aufbauarbeit mit.

Federführend mitgearbeitet hat Mathis auch an der Errichtung der psychosozialen Beratungsstelle der Krebshilfe Vorarlberg, die 1992 als bundesweit erste Beratungsstelle ihrer Art eröffnet wurde.

Seit Anfang 2009 steht Mathis dem Verein als Präsident vor. Daneben hat sich Mathis im Bereich der Palliativmedizin bei der Einrichtung der Palliativstation im LKH Hohenems engagiert eingebracht. Auf seine Initiative hin wurde in den 1990er Jahren zudem das Darmkrebsrisikoprogramm der Krebshilfe auf den Weg gebracht. Erst im März dieses Jahres wurde Professor Mathis für seine Verdienste um das Land und seine Menschen mit dem Großen Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg geehrt.

Wichtige Pionierarbeit

Nicht nur fachlich sondern vor allem auch menschlich habe Mathis stets großen Eindruck auf ihn gemacht, sagte Landeshauptmann Wallner bei der Veranstaltung. Er, Wallner, habe Mathis in seiner Zeit als Verantwortlicher des Gesundheitsressorts in der Vorarlberger Landesregierung als kompetenten Experten kennengelernt. Zusammenarbeit und Kontakt seien von gegenseitiger Wertschätzung, von Respekt und einem sehr freundschaftlichen Verhältnis geprägt gewesen. Für Mathis stehe nie Krankheit, sondern immer der Mensch im Vordergrund, lobte Wallner das Selbstverständnis des Internisten. "Im Namen des Landes gratuliere ich ganz herzlich zu der verdienten Auszeichnung und bedanke mich für den langjährigen Einsatz im Dienste der Menschen in Vorarlberg. Seine Pionierarbeit ist das Fundament, auf dem wir heute bauen", schloss der Landeshauptmann.

Landespressestelle Vorarlberg, springermedizin.at

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