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Leben 27. August 2012

Rudolfstiftung feiert Dachgleiche für Südzubau

18 Obergeschoße und eine Hubschrauberplattform



Die Krankenanstalt Rudolfstiftung inmitten des 3. Wiener Gemeindebezirks wird in den kommenden Jahren modernisiert und erweitert. Seit 1977 der Neubau in Betrieb gegangen ist, sind die Anforderungen an das Gebäude ständig gestiegen.

 

"Mit dem Südzubau wird die Krankenanstalt Rudolfstiftung ausgebaut, um die Rolle als Schwerpunktspital im Rahmen des Wiener Spitalskonzepts 2030 auch in Zukunft bestmöglich zu erfüllen. Es wird einerseits den erhöhten Sicherheitsanforderungen Rechnung getragen, andererseits wird Raum geschaffen, der sowohl den MitarbeiterInnen als auch den PatientInnen zugute kommt", erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely bei der Gleichenfeier, die sie gemeinsam mit Bezirksvorsteher Erich Hohenberger, dem Ärztlichen Direktor der Rudolfstiftung, Ernst Schenk, und der Leiterin des Geschäftsbereichs Medizinmanagement im Wiener Krankenanstaltenverbund, Susanne Drapalik, feierlich beging. Neben dem Südzubau wird gegenüber dem Haupthaus in der Juchgasse ein neues Gebäude errichtet, in dem eine psychiatrische Abteilung, Ambulanzen und Verwaltungsräume einziehen werden.

"Diese notwendigen Um-, Aus- und Neubauten garantieren unseren Patientinnen und Patienten beste medizinische, pflegerische und therapeutische Betreuung und entlasten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" betonten Drapalik und Schenk. Die geplante Inbetriebnahme des Südzubaus ist Frühjahr 2013. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 26 Millionen Euro.

Mehr Sicherheit und Komfort für die PatientInnen


Die technische Infrastruktur und die Sicherheitseinrichtungen der Rudolfstiftung werden mit dem Südzubau auf den neuesten Stand gebracht. Zwei zusätzliche Lifte verkürzen die Wartezeiten und entlasten die bestehenden Aufzüge. Darüber hinaus wird der Brandschutz verbessert und ein neues Fluchtstiegenhaus zur erhöhten Sicherheit der PatientInnen errichtet.

Der Südzubau umfasst zwei Keller- und 18 Obergeschoße. Hier entstehen neue Aufenthaltsbereiche für PatientInnen, neue Nachtdienstzimmer, Büro- und Besprechungsräume sowie barrierefreie Toiletten. Das entlastet die bestehenden Abteilungen. In einem nächsten Schritt können die freiwerdenden Flächen genutzt werden, um bestehende Mehrbettzimmer in moderne Ein- und Zweibettzimmer mit integrierten Sanitäranlagen umzuwandeln. Zudem wird auf dem obersten Stockwerk des Zubaus eine Hubschrauberplattform errichtet. Sie ist direkt an den zentralen Aufzug angebunden. Dadurch können NotfallpatientInnen rascher behandelt werden.

Dem Wiener Spitalskonzept 2030 folgend übernimmt die Rudolfstiftung als eine der sieben zentralen Spitalsorganisationen in Wien künftig mit dem Wilhelminenspital, dem Kaiser-Franz-Josef-Spital, dem Donauspital, dem Krankenhaus Hietzing, dem Krankenhaus Nord und dem AKH Wien die Gesundheitsversorgung der WienerInnen.

APA-OTS/IS, springermedizin.at

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