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Leben 5. August 2012

Peperoni statt Ritzen

Therapie für Jugendliche gesucht.

Wenn Jugendliche sich selbst verletzen, stehen Eltern oft ratlos da - mit einer Studie will ein Team der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg bundesweit einmalig eine frühzeitige Therapie erarbeiten. Ziel sei, dass Jugendliche, die sich selbst verletzen - meist durch "Ritzen" - damit aufhören oder es zumindest reduzieren.

"In akuten Stresssituationen kann es zum Beispiel helfen, eine SMS an die beste Freundin zu senden, Musik zu hören, bestimmte Düfte zu riechen oder auf eine scharfe Peperoni zu beißen, die sie mit sich tragen", heißt es in einer Mitteilung der Uni-Klinik.

Die Ärzte und Psychologen wollen in den nächsten zwei Jahren etwa 70 Schüler zwischen 12 und 17 Jahren aus Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis befragen und ihnen Hilfe bieten.

 

 

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