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Leben 12. Juli 2012

Neue Arbeitsplätze im dreistelligen Bereich

Fresenius Kabi Austria investiert bis 2015 rund 34 Millionen Euro an den Standorten Graz und Werndorf und schafft damit innerhalb von drei Jahren 160 neue Arbeitsplätze.

Für den Geschäftsführer von Fresenius Kabi Austria, Dr. Oskar Haszonits, ist die Steiermark ein auch im internationalen Vergleich sehr konkurrenzfähiger Pharma-Standort. „Am Standort Graz platzen wir buchstäblich aus allen Nähten“, berichtet Haszonits, „sodass wir schon in diesem Sommer neue Produktionslinien in der Hafnerstraße etablieren werden. Das heißt auch, dass ein Teil der Belegschaft im Bereich Fertigstellung und Konfektionierung an unseren Logistikstandort Werndorf übersiedelt. Insgesamt entstanden so in diesem Jahr bereits 60 neue Arbeitsplätze.“

Fresenius Kabi Austria ist spezialisiert auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Produkten für die Infusions- und Ernährungstherapie. Der österreichische Standort von Fresenius Kabi ist aber auch verantwortlich für die Entwicklung des südosteuropäischen Raumes und den Bereich „Product Partnering“. „Über alle Bereiche gerechnet werden wir bis 2015 weitere 100, insgesamt also 160 neue Arbeitsplätze an den steirischen Standorten schaffen“, blickt Haszonits sehr positiv in die Zukunft.

Hot Spot Steiermark

Der steirische Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann betont: „Die Großinvestition von Fresenius Kabi Austria und die damit geschaffenen neuen Arbeitsplätze beweisen die große Dynamik des Humantechnologiestandortes Steiermark. Die Wirtschaftspolitik der letzten Jahre trägt jetzt Früchte, durch die hohe Forschungs- und Entwicklungskompetenz und die Fokussierung auf Leitthemen hat sich die Steiermark zum internationalen Humantechnologie-Hot-Spot entwickelt.“

Für den Geschäftsführer des steirischen Humantechnologie-Clusters, Dr. Robert Gfrerer, ist es „mehr als erfreulich, dass eines der wichtigsten Branchen-Unternehmen expandiert. Es ist ein Beweis dafür, dass der Humantechnologie-Standort Steiermark attraktiv ist. Und dass in der Branche immer wieder neue, hochqualifizierte Jobs entstehen. Die Vernetzung aller Beteiligten im Lande macht sich bezahlt.“

Standort Graz

Bei der Österreich-Tochter von Fresenius Kabi arbeiten aktuell mehr als 1.000 Mitarbeiter, weltweit sind es rund 24.000 Mitarbeiter. Fresenius Kabi ist nur eine Sparte des weltweit tätigen deutschen Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmens Fresenius SE mit insgesamt mehr als 160.000 Mitarbeitern.Graz ist Produktionsstandort für Fertigprodukte, also jede Art von Lösungen inverschiedensten Behältnissen aus Kunststoff und Glas. Diese Produkte werden weltweit mit Schwerpunkt auf den europäischen und den US-amerikanischen Markt ausgeliefert. In Linz ist der Rohstoffbereich konzentriert.

Human technology Styria GmbH (HTS)

Ende 2004 fiel der Startschuss für den Humantechnologie-Cluster. Im April 2005 wurde die Strategie in Form der „Declaration of Graz“ präsentiert. Mittlerweile zählt der Cluster 78 Mitglieder. Innerhalb von sieben Jahren ist es gelungen, sich als Global Player einen Namen zu machen und die Steiermark international als Standort höchst entwickelter Ingenieurs- und Biowissenschaften zu etablieren. Darauf aufbauend wurden drei „strategische Korridore“ in die Zukunft entwickelt: „Pharmazeutische Verfahrens-, Prozess- und Produktionstechnologie“, „Biomedizinische Sensortechnologie & Biomechanik“ sowie „Biobank & Biomarkertechnologie“. Im gesamten Stärkefeld werden mit rund 10.000 Beschäftigten mehr als zwei Mrd. Euro Umsatz erzielt.

Nähere Informationen: www.humantechnology.at

 

HTS Corporate Communications , springermedizin.at

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