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Doz. Dr. Weber in der Bluthochdruckambulanz
Wels Monitor Bluthochdruck-ambulanz _ OA Montioran
 
Leben 29. Juni 2012

Auszeichnung für Klinikum Wels-Grieskirchen

Abteilung für Innere Medizin II ist "Center of Excellence" für Bluthochdruck

Ursachenforschung und Prävention von Bluthochdruck und daraus folgend die Entwicklung von neuen Diagnose- und Therapieverfahren sind eine Herausforderung, der sich Kardiologen weltweit stellen. Einen großen Erfolg auf diesem Spezialgebiet verzeichnet die Abteilung für Innere Medizin II des Klinikums Wels-Grieskirchen unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Eber. Sie wurde kürzlich als erstes Zentrum in Österreich von der Europäischen Hochdruckgesellschaft als „Center of Excellence“ anerkannt.

Forschung und moderne Diagnoseverfahren

„Unter anderem war die wissenschaftliche Arbeit, die sich mit den Ursachen und Mechanismen des Bluthochdrucks beschäftigt, für die Auszeichnung verantwortlich“, meint Doz. Dr. Thomas Weber, Leiter der Hypertonieambulanz.Das wichtigste Diagnosemittel sind Blutdruckmessungen, wobei in vielen Fällen Langzeitmessungen über 24 Stunden vorgenommen werden. Mithilfe von weiteren medizinischen Untersuchungen kann der Arzt den primären vom sekundären Bluthochdruck abgrenzen. „Zusätzlich unterstützt ein neues Diagnoseverfahren, bei dem die Gefäßsteifheit der Arterien gemessen wird, die Entscheidung, ob eine medikamentöse Behandlung nötig ist“, erklärt Weber.

Renale Sympathikusdenervation

Wenn die Blutdruckzielwerte mit drei oder mehr Medikamenten nicht erreicht werden, stehen heute interventionelle Verfahren zur Verfügung, die seit über einem Jahr erfolgreich an der II Internen Abteilungen eingesetzt werden. Weber: „Die renale Sympathikusdenervierung wird über einen kleinen Einstich in der Leiste unter Röntgenkontrolle durchgeführt, dauert etwa 45 bis 60 Minuten und erfordert eine leichte Narkose. Der Eingriff ist weitgehend komplikationslos.“

Prof. Dr. Klemens Trieb, Ärztlicher Leiter des Klinikum Wels-Grieskirchen, meint: „Diese Auszeichnung steht auch im internationalen Vergleich für die hohe Behandlungsqualität für unserer Patienten und zeichnet gleichzeitig das hohe Fachwissen aller Ärzten der Abteilung für Innere Medizin II aus.“

Klinikum Wels-Grieskirchen, springermedizin.at

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