zur Navigation zum Inhalt
Am 19. März übernahm Prof. Gerhard Gaedicke die Leitung der Innsbrucker Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde.

pk_gaedickeweb

Rektor Prof. Herbert Lochs, Prof. Gerhard Gaedicke und die Ärztliche Direktorin Dr.in Alexandra Kofler (v.l.n.r.) berichteten über den gelungenen Neustart an der Kinderklinik Innsbruck.
Foto: Medizinische Universität Innsbruck
 
Leben 6. Juni 2012

Gelungener Neustart

Die Kinderklinik der Medizinischen Universität Innsbruck freut sich über den erfolgreichen Neustart mit Prof. Dr. Gerhard Gaedicke.

 

Am 19. März übernahm Prof. Dr. Gerhard Gaedicke die Leitung der Innsbrucker Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde. Die Handschrift des international anerkannten Experten der Kinderheilkunde, der von der Charité Universitätsmedizin in Berlin in die Tiroler Landeshauptstadt wechselte, ist bereits klar erkennbar. Mit den ersten Schritten der Umsetzung der neuen Struktur erfolgte die nachhaltige Weichenstellung für eine positive Entwicklung.

 „Ich habe in diesen ersten Wochen viele Gespräche mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt und alles was ich da gehört habe, stimmt mich sehr optimistisch“, zieht Prof. Gaedicke eine erste Zwischenbilanz.


Seine umfangreiche Erfahrung bei der Zusammenführung der West- und Ostberliner Universitätskliniken zum gemeinsamen „Otto-Heubner-Centrum für Kinder- und Jugendmedizin“ waren mit ein Grund, dass der renommierte Experte bei der Neuausrichtung der Kinderklinik schon im Vorfeld von den Verantwortlichen als Berater zu Rate gezogen wurde. Seine Bestellung zum neuen Leiter war für Univ.-Prof. Herbert Lochs die richtige Entscheidung. „Dass wir hier einen wichtigen und richtigen Schritt gesetzt haben, davon konnten wir uns schon nach einigen Wochen überzeugen“, freut sich der Rektor.

Mitarbeiter zeigen sich hoch motiviert


„Ich habe in dieser kurzen Zeit viele Gespräche mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt. Das was ich dabei gehört und gesehen habe, lässt mich positiv in die Zukunft blicken“, sagt Prof. Gaedicke. Die Kooperation zwischen den Abteilungen wurde vom ersten Tag an intensiviert. Die abteilungsübergreifende Ausbildungsrotation stellt dabei ein wichtiges Element dar. Dabei wechseln MitarbeiterInnen für eine bestimmte Zeit in andere Abteilungen. „Dort lernen sie Abläufe, Prozesse und Leistungen vor Ort kennen. Damit bauen wir abteilungsübergreifendes Know-how und Verständnis für die Tätigkeiten in den verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendheilkunde auf. Vor allem aber reden wir viel miteinander und das ist essentiell“, sagt der neue Leiter. Erste Auswirkungen der gesetzten Maßnahmen sind schon jetzt spürbar, wenngleich Gaedicke den zeitlichen Horizont doch mittel- bis langfristig sieht. „Es handelt sich natürlich um einen langfristigen Prozess, in welchem wir einerseits unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Aufstiegschancen geben und wir andererseits mit ihnen persönliche Perspektiven für ihre berufliche Laufbahn entwickeln. Das motiviert und führt auch rasch zu spürbaren Verbesserungen des Betriebsklimas.“


Mit der Bestellung von Dr. Uwe Klingkowski als neuen Leiter der Intensivstation, wurde ein erster Baustein in der Neustrukturierung bereits umgesetzt. Als neue stationsführende Oberärztin auf der Kinderstation B wurde Dr. Dagmar Meraner bestellt. Dr. Klaus Kapelari wird die Allgemeine Ambulanz von ihrem langjährigen und erfolgreichen Leiter, Dr. Heiner Maurer übernehmen, der Ende des Jahres in den Ruhestand wechseln wird.
„Mit Prof. Gaedicke hat die Kinderklinik wieder einen Chef, was auch für die kleinen Patientinnen und Patienten und deren Eltern bereits zu spüren ist. Das Engagement, das Prof. Gaedicke vom ersten Tag an gezeigt hat, ist außergewöhnlich und hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderklinik bereits mitgerissen“, so Dr. Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses Innsbruck.


Orientierung zum Wohle der Patienten


In Bezug auf die medizinischen Standards stuft  Gaedicke die Universitätskinderklinik Innsbruck als top ein. „Wir brauchen hier keinen internationalen Vergleich zu scheuen. Aber wir legen den Fokus natürlich weiterhin darauf, die positive Stimmung mitzunehmen und eine nachhaltige Entwicklung zu implementieren“, sagt Rektor Lochs. Ein wichtiger Mosaikstein dafür wird sein, die internationalen Kontakte für die Klinik noch stärker zu nutzen. Vielversprechende Mitarbeiter in der Pädiatrie sollen vermehrt die Möglichkeit erhalten, sich an Spitzenkliniken und Forschungsinstituten im Ausland fortzubilden. Gleichzeitig will Gaedicke internationales Know-how dadurch importieren, indem er Medizinern anderer Kliniken zeitlich befristet nach Innsbruck holt.


Mit einem klaren Appell an seine Mitarbeiter gibt der neue Leiter die Marschrichtung für die kommenden Monate vor. Sein Credo ist, eine optimale Patientenversorgung sicherzustellen. „Das Wohl unserer Patientinnen und Patienten steht über allem. Das ist auch die Erwartung, die ich an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe und die ich ihnen versuche, in der täglichen Arbeit und in persönlichen Gesprächen zu vermitteln“, sagt Gaedicke .

MedUni Innsbruck/IS, springermedizin.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben