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Norbert van Rooij (Grünenthal), Prof. Dr. Günther Bernatzky (Präsident der österreichischen Schmerzgesellschaft), die Preisträger Alwin Schönberger, Margarethe Engelhardt-Krajanek imd Gottfried Derka, Prof. Dr. Christian Lampl, Tagungspräsident.
 
Leben 5. Juni 2012

Pain-Award 2012 verliehen

Journalistenpreis für herausragende Berichterstattung zum Thema chronische Schmerzen zum dritten Mal vergeben.



Zum Auftakt der Jahrestagung der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) wurde zum dritten Mal der „Pain Award, Österreichischer Journalistenpreis Schmerz“ verliehen. Für ihre herausragende Berichterstattung zum Thema chronischer Schmerz wurden insgesamt drei Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet: Margarethe Engelhardt-Krajanek (Ö1/Radiokolleg), Alwin Schönberger (profil), Gottfried Derka (profil WISSEN).



Von Grünenthal im Jahr 2009 initiiert und von der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) mitgetragen, wurde der „Pain Award, Österreichischer Journalistenpreis Schmerz“ am 1. Juni 2012 zum dritten Mal vergeben. Ausgezeichnet wird herausragende Berichterstattung zum Thema chronische Schmerzen. Eine sechsköpfige Experten-Jury entschied über die Gewinner der Kategorien Print/Online und Radio/TV. Die Gesamtdotierung des Pain Awards beträgt 5.000 Euro.


Margarethe Engelhardt-Krajanek (Ö1/Radiokolleg) in der Kategorie Radio/TV ausgezeichnet


Margarethe Engelhardt-Krajanek hat sich im Rahmen des Radiokollegs in Ö1 umfassend mit dem Thema Psychosomatik auseinandergesetzt. In der vierteiligen Serie „Psychosomatik – Damit die Seele im Körper wieder wohnen kann“ werden die unterschiedlichen Facetten des Zusammenspiels von psychischer und körperlicher Befindlichkeit umfassend dargestellt.


In der Begründung der Expertenjury für die Auszeichnung mit dem Pain Award 2012 heißt es: „Gerade bei chronischen Schmerzen kommt der Psychosomatik sowohl in der Diagnose als auch in der Therapie eine große Bedeutung zu. Häufig haben körperliche Schmerzen seelische und psychische Ursachen. Die Experten dafür sind in den psychosomatischen Ambulanzen zu finden. Mit dieser Serie ist es Margarethe Engelhardt-Krajanek in beispielhafter Art und Weise gelungen, über diese komplexen Zusammenhänge zu informieren, für das Thema zu sensibilisieren und bei Betroffenen Ängste abzubauen.“



Zwei Auszeichnungen in der Kategorie Print/Online


In der Kategorie Print/Online wurde der Pain Award dieses Jahr an zwei Journalisten vergeben.

Alwin Schönberger erhielt den Journalistenpreis für seine zweiteilige profil-Serie zum Thema Rückenschmerz.

Gottfried Derka wurde für seine Beiträge zum Thema chronische Schmerzen im Wissenschaftsmagazin profil WISSEN ausgezeichnet.


Das Expertengremium kam zum Schluss, dass die Beiträge beider Autoren von höchster fachlicher und journalistischer Qualität sind. Da aber in einem Nachrichtenmagazin andere Rahmenbedingungen gegeben sind als in einem Wissenschaftsmagazin, hat sich die Jury dazu entschlossen, den Pain Award hier zweimal zu vergeben.

Die zweiteilige Serie von Alwin Schönberger zum Thema Rückenleiden bietet eine umfangreiche Aufklärung über Ursachen und Wirkungszusammenhänge chronischer Rückenbeschwerden und zeigt gleichzeitig die Vielzahl von möglichen Therapieansätzen. „Die Beiträge zum Thema Rückenleiden von Alwin Schönberger überzeugten durch ihre fachliche und journalistische Kompetenz. Gleichzeitig spürt man in den Texten die Sensibilität und Perspektive der Betroffenen, die aus der eigenen, offengelegten Betroffenheit resultieren,“ begründet die Jury die Entscheidung für Alwin Schönberger.

Mag. Gottfried Derka widmet dem Thema Schmerz in der Start-Ausgabe von profil WISSEN gleich drei Beiträge.

In „Schmerzensangelegenheit“ gibt Derka einen fundierten und umfassenden Überblick über das Thema Chronische Schmerzen sowie der Entwicklung der Schmerz-Forschung und der Therapie-Optionen. Unter dem Titel „Gefangene der Seele“ geht Gottfried Derka im zweiten Beitrag dem Zusammenspiel von Psyche und Körper im Kontext von chronischen Schmerzen nach. Der dritte Beitrag „Gewitter im Gehirn“ ist den Kopfschmerzen als eine der häufigsten Schmerzerkrankungen gewidmet.
„Die Beiträge von Gottfried Derka zeichnen sich durch umfassende Recherchen und hohe Fachkompetenz aus. Gleichzeitig werden die komplexen Zusammenhänge sehr anschaulich und verständlich aufbereitet, wodurch es sicherlich gelungen ist, den Informations- und Wissenstand der LeserInnen deutlich zu erhöhen,“ ist die Jury überzeugt.



Ziel: Öffentlichkeit für das Thema chronische Schmerzen sensibilisieren


Der „Pain Award, Österreichischer Journalistenpreis Schmerz“ wurde 2009 von Grünenthal ins Leben gerufen und wird von der Österreichischen Schmerzgesellschaft mitgetragen. Ziel ist es, die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Schmerz und die Notwendigkeit einer optimalen schmerzmedizinischen Versorgung zu fördern. Er soll Bewusstsein für die besonderen Lebensumstände von Schmerzpatienten schaffen, die oft auch in ihrem persönlichen Umfeld auf wenig Verständnis für ihre Krankheit stoßen.

„Als einer der führenden Anbieter innovativer Schmerztherapien vergeben wir heuer zum dritten Mal den Journalistenpreis Pain Award, um qualitative Berichterstattung zum Thema Schmerz zu fördern und damit die Öffentlichkeit nachhaltig für dieses Thema zu sensibilisieren“, erklärt Norbert van Rooij, Country Manager Grünenthal Österreich. „Mit dem Pain Award möchten wir Journalisten motivieren sich mit dem Thema chronische Schmerzen auseinanderzusetzen und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Informationssituation zu leisten. Nach dem dritten Jahr beginnt sich der Pain Award als feste Instanz unter den österreichischen Journalistenpreisen zu etablieren. Wir freuen uns dabei sehr über die Zusammenarbeit mit der Österreichischen Schmerzgesellschaft.“

„Der Pain Award fördert die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema chronische Schmerzen und unterstützt damit auch unser Engagement. Der Erfolg des Pain Award in den letzten Jahren hat gezeigt, dass sich österreichische Journalisten intensiv und fundiert mit dem Thema chronische Schmerzen auseinandersetzen. Diese Entwicklung möchten wir auch weiterhin unterstützen“, so Prof. Dr. Günther Bernatzky, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft.

ikp Wien/IS, springermedizin.at

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