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Prof. Dr. Harald Rosen, Facharzt für Chirurgie, Wiener Privatklinik
 
Leben 21. Mai 2012

Das Chirurgie-"Knopfloch" wird immer kleiner

Drei Millimeter genügen für die "Nadelskopie".

Kaum ein anderes Gebiet in der Medizin kann so schnelle technische Fortschritte aufweisen wie die minimal-invasive Chirurgie, wegen ihrer minimalen Schnittbreite auch "Knopflochchirurgie" genannt.

 

Die Entwicklung immer zarterer Instrumente und Optiken hat ihren neuen Höhepunkt im Einsatz von drei Millimeter breiten Geräten gefunden, die nun annähernd "narbenlose" Operationen ermöglichen. Der Experte Prof. Dr. Harald Rosen arbeitet in der Wiener Privatklinik bereits mit diesem neuen Verfahren, der sogenannten "Nadelskopie" (engl. "needlescopic surgery").

"Äußerst schonend für Patienten"

Hauptsächlich wird die minimal-invasive Chirurgie im Bereich der Bauchchirurgie angewandt. "Dieses Verfahren ermöglicht nicht nur eine massive Reduktion des operativen Traumas an der Bauchdecke und minimiert die mit einer Operation verbundenen Schmerzen, es hat auch einen ausgezeichneten kosmetischen Effekt, da nur eine kaum sichtbare Narbe zurückbleibt", versichert Rosen. Diese Art von Eingriff sei daher äußerst schonend für Patienten. Die Entscheidung für dieses neue Verfahren muss dennoch abhängig von individuellen Patientenfaktoren (Indikation, Gewicht, medizinische Vorgeschichte etc.) getroffen werden.

Erfahrung und neueste Technik in der Wiener Privatklinik

 Rosen praktiziert seit 1990 in seiner eigenen Privatordination als Facharzt für Chirurgie, verfolgte und prägte die internationalen Entwicklungen der minimal-invasiven Chirurgie in Wissenschaft, Forschung und Praxis von Anfang an mit. Seine Spezialgebiete sind abdominale Chirurgie, kolorektale Chirurgie und Adipositas-Chirurgie. Rosen ist seit dem Jahr 2000 Belegarzt der Wiener Privatklinik und bringt damit nicht nur seinen breiten Erfahrungsschatz, sondern auch neuestes medizinisches Know-how in die Wiener Privatklinik.

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