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Maria Sibilia
 
Leben 19. Mai 2012

Neues EMBO-Mitglied

Maria Sibilia, Leiterin des Instituts für Krebsforschung an der Universitätsklinik für Innere Medizin I der MedUni Wien ist neues Mitglied der European Molecular Biology Organisation (EMBO), der ein erlauchter Kreis von Molekularbiologen weltweit angehört. 

Forschungsförderung im Life-Science-Bereich

Die 1964 gegründete EMBO ist eine internationale Vereinigung führender Wissenschaftler, die Spitzenforschung im Life-Science-Bereich fördert. Sie umfasst 1.500 Mitglieder und hat ihren Sitz in Heidelberg. EMBO-Mitglieder können Forscher ihres Fachgebiets auf Grund von wissenschaftlichen Leistungen für die Mitgliedschaft vorschlagen und wählen.

Zur Person

Maria Sibilia ist Italienerin und stammt aus Chur in der Schweiz. Sie studierte Biologie in Pavia (Italien) und erwarb 1992 das Doktorat für Genetik an der Universität von Pavia. 1993 bis 1998 arbeitete sie am Institute of Molecular Pathology (IMP) in Wien und war dann als Group Leader verschiedener Forschungsprojekte an der Universitätsklinik für Dermatologie an der MedUni Wien tätig.

2007 wurde Maria Sibilia zur Universitätsprofessorin für Zelluläre und Molekulare Tumorbiologie am Institut für Krebsforschung der MedUni Wien ernannt. Seit 2010 ist sie die Leiterin des Instituts für Krebsforschung und Mitglied des Koordinationsgremiums des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Wien. Sibilia ist Trägerin zahlreicher Auszeichnungen wie dem ÖGDV-Unilver Dermatologie-Preis 2000, dem VFWF-Habilitationspreis, den Otto-Kraupp-Preis für die beste österreichische Habilitation 2003 und dem Alois Sonnleitner Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2005.

MedUni Wien/CL

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