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Leben 7. Mai 2012

8. Mai: Weltrotkreuztag 2012

Dialog der Generationen fördern

„Es ist sinnvoll, das Wissen, das man während eines Lebens angesammelt hat, weiterzugeben. Dass man gebraucht wird und in die Gesellschaft eingebunden ist, halte ich für einen wesentlichen Beitrag zu Gesundheitsförderung und Psychohygiene“, so Rotkreuz-Präsident Fredy Mayer anlässlich des Weltrotkreuztages am 8. Mai.


„Alter wird als ein Defizit gesehen. Menschen sollen daran gemessen werden, was sie zu einem gelingenden Zusammenleben beitragen - egal wie alt sie sind“, so Mayer, der selbst seit 1999 im „Unruhestand“ ist und als oberster Freiwilliger dem Roten Kreuz vorsteht. „Ich möchte Ältere dazu ermuntern, sich für andere einzusetzen und aktiv unsere Gesellschaft mit zu gestalten."

Soziales Engagement ist gefragt


Das Rote Kreuz bietet älteren Menschen zahlreiche Möglichkeiten, sich zu engagieren und so ihre Erfahrung und ihr Wissen weiterzugeben. "Im Roten Kreuz passiert dieser Austausch jeden Tag - ältere Frauen und Männer helfen Kindern bei den Schulaufgaben, bei der Team-Österreich-Tafel helfen Freiwillige von 18 bis 80 Jahren mit und im Besuchsdienst bringen junge und jung gebliebene Mitarbeiter Abwechslung in den Alltag älterer Menschen", weiß Mayer. Am 22. Mai veranstaltet das Rote Kreuz in Wien die Enquete "Dialog der Generationen". Bundesminister Rudolf Hundstorfer wird die Enquete eröffnen und Fachvorträge beschäftigen sich mit dem Transfer zwischen den Generationen und Trends und Entwicklungen der Jugend. Bei der Podiumsdiskussion sprechen Experten über den Generationendialog und seine Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Enquete findet am 22. Mai von 13.00 bis 18.00 Uhr im Haus der Europäischen Union statt. Das Programm ist auf www.jugendrotkreuz.at/enquete  zu finden und die Anmeldung ist bis 11. Mai möglich.

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