Österreich war schon bisher eines der europäischen Schlusslichter im Bereich öffentliche Entwicklungszusammenarbeit. Im Jahr 2011 wurde dieses Budget um weitere 14,3 Prozent gekürzt, wie aus einem heute veröffentlichten Bericht der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hervorgeht. Mehr gekürzt als Österreich haben nur Griechenland ( -39,3 %) und Spanien (-32,7%) , die die Folgen der Wirtschaftskrise in weit größerem Ausmaß spüren als Österreich. Ausbau trotz Krise "/>
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Leben 5. April 2012

Entwicklungshilfe weiter gekürzt

Österreich war schon bisher eines der europäischen Schlusslichter im Bereich öffentliche Entwicklungszusammenarbeit. Im Jahr 2011 wurde dieses Budget um weitere 14,3 Prozent gekürzt, wie aus einem heute veröffentlichten Bericht der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hervorgeht.

Mehr gekürzt als Österreich haben nur Griechenland ( -39,3 %) und Spanien (-32,7%) , die die Folgen der Wirtschaftskrise in weit größerem Ausmaß spüren als Österreich.

Ausbau trotz Krise

Mit der erneuten Kürzung entfernt sich Österreich noch weiter vom
eigenen Versprechen, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE)
für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben. Im Jahr 2011 waren es
0,27 Prozent. Drei Länder hingegen zeigen, dass man sich trotz
Wirtschaftskrise für die ärmsten Menschen der Welt einsetzen kann:
Italien stockte das Entwicklungshilfe-Budget um 33 Prozent auf,
Schweden um 10,5 und Deutschland um 5,9.
OECD-Zahlen: http://www.oecd.org/document

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