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Leben 20. März 2012

Graz: Gute Bilanz nach fünf Jahren PhD-Programme

"Unsere PhD-Studierenden publizieren viel und besonders hochwertig", resümierte Dekanin Andrea Olschewski. In den vergangenen Jahren seien die Forschungsergebnisse der mittlerweile vier unterschiedlichen Programme in Magazinen wie "Science", "Nature Genetics", "Gastroenterology", "Blood" und "Journal of Clinical Investigation" veröffentlicht worden. Gemessen am Gesamtimpaktfaktor der Zeitschriften würden die Publikationen aus den PhD-Programmen durchschnittlich zehn Prozent des wissenschaftlichen Outputs der Med-Uni Graz liefern, hieß es.


Molecular Medicine


Die Med-Uni Graz startete im Sommer 2007 mit den ersten 19 PhD-Studierenden im Programm "Molecular Medicine" und hat die Programme sukzessive ausgebaut. Mittlerweile befinden sich rund 110 Studierende (unter ihnen 65 Prozent Frauen) in einem der auf vier Angebote angewachsenen PhD-Programmen. Für diese Plätze haben sich mehr als die zehnfache Zahl an Interessenten (1.200 Studierende) beworben. 30 Personen haben das Programm bereits abgeschlossen. In "Molecular Medicine" beschäftigen sich die Nachwuchswissenschafter mit metabolischen und entzündlichen Erkrankungen sowie Krebs.


Neurosience


Bei "Neuroscience" liegt der Forschungsschwerpunkt auf der Pathophysiologie neurologischer Erkrankungen und den Mechanismen von Hirnschäden sowie deren Heilungsprozesse. Das Doktoratskolleg "Metabolic and Cardiovascular Disease" zielt auf die Ausbildung im Bereich der Pathogenese metabolischer und kardiovaskulärer Erkrankungen ab. Im neuen Doktoratskolleg "Molecular Fundamentals of Inflammation" geht es um entzündliche Prozesse und Krankheiten.

 

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