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Leben 12. März 2012

Jubiläum in schwierigen Zeiten

Vor 100 Jahren wurde in Graz das LKH-Universitätsklinikum am heutigen Standort im Osten der Stadt errichtet. Mit über 7.100 Mitarbeitern, die zuletzt die Versorgung von jährlich rund 84.000 stationären und 387.000 ambulanten Patienten sicherstellten, ist das Spital der größte Einzelbetrieb der Steiermark. Das Haus wird gemeinsam von der steirischen Krankenanstaltengesellschaft KAGes und der Med-Uni Graz durch budgetär schwierige Zeiten geführt. Am 12. Mai wird öffentlich gefeiert.


Doppeljubiläum

Tatsächlich handelt es sich um ein Doppeljubiläum, denn seit 150 Jahren gibt es die Universitätsmedizin Graz und seit 100 Jahre den Standort am Auenbruggerplatz.

"Platzmangel machte den Neubau 1912 notwendig. Jetzt - 100 Jahre später - stehen wir vor einen ähnlichen Situation", so Betriebsdirektor Gebhard Falzberger. Er unterstrich damit die Bedeutung des LKH-Projekts 2020, das u.a. die Sanierung des Chirurgiegebäudes und Neubauten umfasst. Geschätzte 477 Mio. Euro wird das Projekt, das 2022 fertiggestellt sein soll, kosten.

Versorgung für 1,2 Millionen Menschen


Rund 24.000 Patienten wurden im ersten Jahr des damals größten und modernsten Spitals Europas aufgenommen, die von 650 Mitarbeiter versorgten wurden, schilderte Falzberger. Heute sind etwa 7.100 Mitarbeiter - davon rund 1.120 Ärztinnen und Ärzte und an die 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich - beschäftigt.

"Wir leisten die medizinische Versorgung für rund 1,2 Mio. Menschen südlich der Mur-Mürzfurche und dienen auch als letztversorgendes Krankenhaus für Patienten aus Kärnten und dem Burgenland", schilderte ärztlicher Direktor Gernot Brunner. Die durchschnittliche Verweildauer in den 1.565 Betten ist in den vergangenen Jahren auf zuletzt 5,19 Tage gesunken.

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